QTC stellt Wichernkindergarten Übungsleiterin zur Verfügung

Drucken
PDF

Oelde (dis). Der Evangelische Wichernkindergarten in Oelde nimmt am Projekt „Kindergarten in Bewegung“ des Kreisgesundheitsamts und des Kreissportbunds teil. Es ermöglicht Kindern, kostenlos ein halbes Jahr lang das Angebot eines Sportvereins in der Stadt zu nutzen.

In der Einrichtung bildet die Bewegungsförderung einen besonderen Schwerpunkt. Die Kinder erhalten sowohl regelmäßige angeleitete Förderung, als auch offene Bewegungsangebote, die sie nach Belieben wahrnehmen können. Im Rahmen eines Projekts stellt der Oelder Tennisclub Blau-Weiss (OTC) seine Jugendtrainerin Nadine Helfenbein als Übungsleiterin zur Verfügung. Auf Anfrage des Kreissportbunds hinsichtlich einer Übungsleiterin, habe er empfohlen, dass Kinder verschiedene Sportarten ausprobierten, sagte OTC-Vorsitzender Jan Polysius. Gern könnten Kinder zum Schnuppertraining kommen.

Kinder liebten die Bewegung und müssten Gelegenheit dazu erhalten, erklärte Nadine Helfenbein. Ihr Training sei nicht ausschließlich auf Tennis ausgerichtet. Die Erzieherinnen des Wichernkindergarten erhielten in der Zusammenarbeit mit der Übungsleiterin des OTC wichtige Impulse für die eigene Arbeit, sagte Kindergartenleiterin Marion Rohde.

Bevor Landrat Dr. Olaf Gericke den Kindergartenkindern mit der evangelischen Pfarrerin Melanie Erben die Schnuppergutscheine überreichte, führten diese einen Kiga-Rap auf. Der Landrat bekräftigte, die Schnuppergutscheine seien „genau der richtige Weg“. Kinder wollten Bewegung, betonte Gericke. Dass Sport für sie gut sei, stelle man immer wieder bei Fitnesstests des Kreisgesundheitsamts fest. Die Motorik verbessere sich innerhalb weniger Wochen. das Gewicht sinke. Gut wäre es, wenn Eltern ihre Kinder mit einem „kleinen Schubs“ motivieren würden, das Schnuppertraining anzunehmen.

Über die Teilnahme des Wichernkindergartens freute sich auch Oeldes Bürgermeister Karl-Friedrich Knop. Bewegung für Kinder sei wichtig, betonte er. Das vielfältige Angebot der Oelder Vereine sollte möglichst früh genutzt werden, empfahl der Bürgermeister.