Herren30 - News

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Oelde erfüllt mit 9:0 die Pflicht, nun folgt

Finalkrimi

Oelde (siz). Die Pflicht haben die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß mit einem 9:0-Sieg in der 1. Tennis-Bundesliga beim TC Rotenbühl mehr als erfüllt, nun folgt am kommenden Samstag, 20. Juli, 13 Uhr auf der heimischen Anlage an der Hans-Böckler-Straße in Oelde gegen den TC Raadt hoffentlich die Kür mit dem erneuten Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Die direkten Kontrahenten aus Mülheim gaben sich am Wochenende ebenfalls keine Blöße und gewannen bereits am Samstag gegen den TC Bruckmühl-Feldkirchen ebenfalls deutlich mit 8:1. 

„Das war eine deutliche Geschichte gegen Rotenbühl, insgesamt waren wir wohl eine Nummer zu groß für Saarbrücken“, erklärte Teamkapitän Kai Berenskötter. Gegen die Mannschaft aus dem Saarland, die bereits als Absteiger feststand, kam Oeldes Nummer sechs, Sebastian Zeisel, zu seinem ersten Einzelsieg in der Tennis-Bundesliga. Beim 6:1, 6:2 gegen Bernhard Köllner hatte der Ennigerloher keine Mühe und überzeigte an diesem Tag durch eine konzentrierte Herangehensweise. An der Seite von David Skoch steuerte Zeisel später einen weiteren Punkt gegen Saarbrücken bei. Wie klar der Oelder Sieg war, zeigt, dass keines der Matches über drei Sätze ging. Einzig Dominik Hrbaty musste gegen Marc Harenberg im ersten Satz in den Tiebreak, hatte dann aber sehr zur Freude der mitgereisten Oelder Fans im zweiten Satz seinen Gegner fest im Griff. 

Bereits gegen 16 Uhr konnten Spieler und Anhang die Heimreise gen Oelde antreten, besonders bei den Auswärtsspielen haben es die OTC-Herren in dieser Saison es gerne kurz gemacht. Doch die gesparte Energie brauchen sie auch für den kommenden Samstag, wenn es am letzten Spieltag in der 1. Tennis-Bundesliga gegen den ebenfalls ungeschlagenen TC Raadt zum Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft kommt. Denn dann geht es noch einmal um alles. „Wir waren mit dem Kopf heute schon beim Endspiel, wie wir spielen, was wir alles noch machen müssen“, gibt auch Kai Berenskötter zu. Nun ruft die Pflicht nicht mehr, am Samstag die Oelder haben die Chance, sich mit einer fabelhaften Kür zu verabschieden.

TC Rotenbühl – Oelder TC Blau-Weiß 0:9 (0:6)

Einzel: Hervé Karcher (Frankreich) – Stefan Koubek (Österreich) 2:6, 3:6; Björn Behles – Christophe Rochus (Belgien) 3:6, 2:6; Marc Harenberg – Dominik Hrbaty (Slowakei) 6:7(5), 2:6; Heiner Schmidt – Max Raditschnigg (Österreich) 1:6, 1:6; Christian Krämer – David Skoch (Tschechien) 2:6, 4:6; Bernhard Köllner – Sebastian Zeisel 1:6, 2:6

Doppel: Karcher/Behles – Hrbaty/Raditschnigg 1:6, 3:6; Harenberg/Schmidt – Koubek/Miele 5:7, 1:6; Krämer/Köllner – Skoch/Zeisel 0:6, 4:6


Entspannter Sieg in der Domstadt

Oelde (siz). Nach dem umkämpften 6:3-Erfolg gegen die TB Erlangen, gelangten die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß in der 1. Tennis-Bundesliga zu einem entspannten 7:2-Erfolg beim Kölner THC Stadion Rot-Weiß.

Nach den Einzeln hatten die OTC-Herren durch Siege von Matwe Middelkoop, Stefan Koubek, Dominik Hrbaty und David Skoch bereits mit 4:2 geführt, einzig Hendrik Dreekmann, der wegen Atemproblemen aufgeben musste, und Christian Miele hatten ihre Punkte abgegeben. 

So entspannt wie der Gesamtsieg an diesem Tag war auch Stefan Koubeks 6:2, 6:2-Erfolg gegen seinen Kölner Kontrahenten Ron Röhrig. Die beiden kannten sich aus Koubeks Zeit beim ehemaligen Bundesligisten TC Kaiserswerth: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich konnte mit meinem Gegner Katz und Maus spielen. Ein leichtes Match zur Abwechslung ist auch mal ganz okay", so der Österreicher.

Ebenfalls nicht viel tun musste der Niederländer Matwe Middelkoop, der seinem Gegenüber Anish Pulickal lediglich zwei Spiele gönnte und sich über einen gelungenen Einstand beim Oelder Team freute: "Es war heute schon sehr leicht", so Middelkoop, der sich im Nachhinein fast ein wenig darüber ärgerte, nicht noch konsequenter gespielt zu haben.

Das änderte sich im Doppel, als Middelkoop und Koubek gemeinsam an den Start gingen und ihren Gegnern überhaupt keine Chance ließen, am Ende siegten sie mit 6:0, 6:1 und sorgten damit im Eiltempo für den entscheidenden fünften Punkt, nur wenig später zogen Skoch/Hrbaty nach. Somit konnten die Vier es sich schon einmal mit einem Kölsch in der Hand auf der Bank von Miele/Zeisel gemütlich machen, um auch das letzte Oelder Doppel zum Sieg zu führen. Und die Unterstützung wirkte: Nach verlorenem ersten Satz retteten sich Christian Miele und Sebastian Zeisel noch in den Match Tiebreak, wehrten dort vier Matchbälle ab um mit 4:6, 6:4, 13:11 zu siegen.

"Das ist schon toll, dass wir das mit der Unterstützung der Spieler und unserer Oelder Fans noch drehen konnten. Gegen Rotenbühl kommt jetzt die Pflicht, aber wir fiebern schon alle dem Spiel gegen Raadt entgegen", sagt Christian Miele, der seinen heutigen Doppelpartner in der Jugend vier Jahre trainiert hat. Eins ist schon sicher, gegen Raadt wird es nicht so entspannt, aber jetzt dürfen die Oelder Herren erst einmal ihren Erfolg gegen Köln genießen.


TC Bruckmühl-Feldkirchen im Schnelldurchgang besiegt
 



Oelde (siz). Die Fahrt nach Bruckmühl-Feldkirchen hat für die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß länger als das zweite Saisonspiel gedauert, aber sie hat sich gelohnt: Bereits um 14.10 Uhr am Sonntag war der Sieg perfekt, da hatte Oeldes Nummer eins, der Schweizer Marco Chiudinelli, den entscheidenden fünften Punkt zum 5:1-Zwischenstand bereits nach den Einzeln eingefahren und die 30 mitgereisten Oelder Fans durften jubeln.

„Marco hat sehr sehr solide gespielt, genau wie Jordi“, erklärte Teamkapitän Kai Berenskötter, der mit seiner Mannschaft mehr als zufrieden mehr. Oeldes Spanier hatte Björn Krenzer beim 6:2, 6:2 keine Chance gelassen und das Spiel in allen Punkten dominiert. Etwas mehr Probleme hatte dagegen Dominik Hrbaty an Position drei, er hatte phasenweise mehr mit seinem Aufschlag als mit seinem Gegner Peter Aigner zu kämpfen. Der ehemalige Weltranglisten-Zwölfte konnte dieses Spiel dann aber durch seine Routine doch noch in zwei Sätzen nach Hause bringen. Stefan Koubek musste dagegen in den Match Tiebreak, obwohl er den ersten Satz noch klar mit 6:1 gewonnen hatte, aber dann kam sein Kontrahent Benedikt Dorsch immer besser ins Spiel und machte ein schnelles Break im zweiten Satz. Der Match Tiebreak war dann wieder eine klare Angelegenheit für Oeldes Nummer zwei. Als einziger auf verlorenem Posten an diesem Sonntag stand die Nummer sechs, Christian Heerig, der beim 0:6, 1:6 gegen den Slowenen Jerney Karner nichts zu bestellen hatte. „Das war unglücklich, Christian ist gar nicht ins Match reingekommen“, konstatierte Berenskötter hinter.


Nach dem 5:1 in den Einzeln waren die Doppel nur noch Formsache, aber auch die gingen allesamt an die Oelder. Während das erste Doppel Chiudinelli/Marse-Vidri noch in die Verlängerung musste, diese dann aber auch mit 6:7(5), 6:4, 2:10 gegen Slanar/Dorsch gewann, siegte das österreichische Gespann Koubek/Raditschnigg sowie Hrbaty/Christian Miele jeweils glatt in zwei Sätzen, die OTC-Herren machten es also kurz. 16.15 Uhr zeigte da die Uhr nach Spielende an, macht gerade einmal 5 Stunden und 15 Minuten Spielzeit. Gut für die Oelder, schließlich hatten diese noch eine siebenstündige Heimreise vor sich, die mit einem 8:1-Auswärtssieg im Gepäck natürlich sehr entspannt war.

TC Bruckmühl-Feldkirchen – Oelder TC Blau-Weiß 1:8 (1:5)

Einzel: Martin Slanar (Österreich) – Marco Chiudinelli (Schweiz) 1:6, 3:6; Benedikt Dorsch – Stefan Koubek (Österreich) 1:6, 6:3, 3:10; Peter Aigner – Dominik Hrbaty (Slowakei) 4:6, 4:6; Johann Fischhaber – Max Raditschnigg 0:3 Aufgabe Fischhaber; Björn Krenzer – Jordi Marse-Vidri 2:6, 2:6; Jerney Karner (Slowenien) – Christian Heerig 6:0, 6:1

Doppel: Slanar/Dorsch – Chiudinelli/Marse-Vidri 6:7(5), 6:4, 2:10; Aigner/Thomas Fröhlich – Koubek/Raditschnigg 1:6, 3:6; Krenzer/Karner – Hrbaty/Christian Miele 4:6, 3:6


1. Spieltag Herren30 in der Bundesliga

GESCHRIEBEN VON: "DIE GLOCKE" | 29. MAI 2013

Oelde (siz). Im Jahr des Titelgewinns gewannen die Herren 30 in der Tennis-Bundesliga ihre ersten drei Saisonspiele knapp mit 5:4, auch gegen Aufsteiger Parkhaus Wanne-Eickel reichte es zum Saisonauftakt am Sonntag „nur“ zu einem 5:4, aber vielleicht ist gerade das ein gutes Omen für die Saison 2013, in der die Oelder sich mit der Titelverteidigung aus der Liga verabschieden möchten.


Wie schon im vergangenen Jahr – da ging es für alle drei Heimspiele in die Halle – musste die rote Asche dem roten Teppich weichen, sehr zum Unmut der Zuschauer, allerdings sehr zur Freude von Oeldes neuer Nummer eins, Marco Chiudinelli, der sich auf schnelleren Belägen einfach viel wohler fühlt und dann beim 6:2, 6:2 kurzen Prozess mit seinem Gegenüber, dem Spanier Ferran Ventura machte. „Ich habe gehofft, dass wir in die Halle gehen, das liegt mir halt mehr. Und mein Gegner

spielt auf Asche besser. Zudem hätte ich draußen Angst wegen der Verletzungsgefahr gehabt“, sagte der Eidgenosse, der einen souveränen Einstand feierte. Nicht so rund lief es dagegen für Hendrik Dreekmann, der ehemalige Davis Cup-Spieler lief ebenfalls erstmals für die Blau-Weißen auf, er war aber im Gegensatz zu dem Schweizer ganz und gar nicht erfreut über den Wechsel in die Halle. Nachdem er Tobias Siechau im Champions Tiebreak unterlag, konstatierte er hinterher: „Das war einfach zu schnell.“

Die Champions Tiebreak-Bilanz war es auch, die es den Oeldern fast noch das Genick gebrochen hätte an diesem Tag, aber eben nur fast. Von fünf Matches gingen allein fünf in den Champions Tiebreak und davon drei an die Wanne-Eickeler, aber den fünften und damit wichtigsten Punkt holte das Weltklasse-Doppel Marco Chiudinelli/David Skoch im zweiten Doppel gegen Benjamin Kohllöffel/Tobias Siechau. Sie gewannen mit 4:6, 6:1, 10:4. „Ich bin schweißgebadet. Das war viel enger als gedacht, aber im Tennis ist eben alles möglich“, erklärte OTC-Spieler Christian Miele nach dem Spiel, der es natürlich auch bedauerte, dass in der Halle gespielt werden musste, aber umso glücklicher, dass am Ende des Tages ein knapper 5:4-Sieg stand – vielleicht ja ein gutes Omen, wer weiß.

Oelder TC Blau-Weiß – TC Parkhaus Wanne-Eickel 5:4 (3:3)

Einzel: Marco Chiudinelli (Schweiz) – Ferran Ventura (Spanien) 6:2, 6:2; Stefan Koubek (Österreich) – Benjamin Kohllöffel 6:2, 6:4; Max Raditschnigg (Österreich) – Mariusz Zielinski (Polen) 6:4, 6:7(6), 9:11; Hendrik Dreekmann – Tobias Siechau 7:6(3), 3:6, 6:10; David Skoch (Tschechien) – Jan Unger 7:5, 6:7(5), 10:8; Sebastian Zeisel – Michael Hörsch 6:4, 3:6, 7:10; 

Doppel:
Koubek/Raditschnigg – Ventura/Zielinski 6:2, 6:1; Chiudinelli/Skoch – Kohllöffel/Siechau 4:6, 6:1, 10:4; Dreekmann/Zeisel – Unger/Olaf Grandt 5:7, 2:6


Marco Chuidinelli Stefan Koubek

Max Raditschnigg David Skoch

Team OTC Herren30-1 2013

Bilder: Wegener
Die Bilder zeigen im Uhrzeigersinn: Marco Chiudinelli, Stefan Koubek, Max Raditschnigg, David Skoch und das gesamte 1. Herren30-OTC-Team


„Ich spiele gerne zum Spaß“

Während das Gros der Herren 30 in der Tennis-Bundesliga schon in „Rente“ ist, spielt Oeldes neue Nummer eins, der Schweizer Marco Chiudinelli noch aktiv auf der ATP Tour. Derzeit ist der 31-Jährige die Nummer 148 in der Welt, möchte aber noch einmal angreifen. Eine zweistellige Weltranglistenposition vor Augen, vergisst der Kumpel von Roger Federer eins nicht – den Spaß am Tennisspielen.

Sie haben von 2002 bis 2004 für den TC Union Münster gespielt und im Gerry Weber Breakpoint Team in Halle trainiert, da dürfte Ihnen Oelde sicher bekannt sein…

Ja, ich habe für Münster in der vierten Liga

oder so gespielt. Das hat sich angeboten, da ich elf Jahre lang in Halle trainiert habe und es gleich um die Ecke war. Ich habe immer gespielt, wenn ich da war. Das war damals ein Freundschaftsdienst. Für meine Verhältnisse war das Niveau bescheiden, aber ich habe das damals auch nicht aus wettkampftechnischen Gründen gemacht. Ich hatte dort immer eine lustige Zeit, aber es war keine Challenge. Und von Halle oder Münster ist Oelde ja nur eine halbe Stunde mit dem Auto. Ich war allerdings noch nie dort. Ich habe aber schon viel Gutes gehört, dass immer viele Leute zuschauen und es dort familiär zugeht, wie es bei den Herren 30, also bei den Älteren, hoffentlich auch sein sollte. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Oelde.

Sie haben im vergangenen Jahr ja erstmalig bei den Herren 30 gespielt…

Ja, genau, allerdings auf einem sehr viel tieferen Niveau in der Oberliga, ähnlich wie in Münster damals. Ein Kumpel von mir hatte mich angefragt. Ich hatte eigentlich gar nicht vor zu spielen und habe ihm gesagt, er solle mich auf die Liste setzen. Und dann habe ich zwei Mal für den TC Hausen gespielt. Das war nicht einmal eine Stunde von mir zuhause entfernt, daher war das ganz angenehm.

Sie haben ja unter anderem auch schon für Blau-Weiss Neuss in der 1. Tennis-Bundesliga der Herren gespielt, aber diese Einsätze in Münster oder beim TC Hausen erstaunen dann schon…

Ich spiele gerne zum Spaß Liga und ich lege mich ungern mit Daten fest. Deshalb habe ich in meiner Karriere eigentlich kaum Liga gespielt, in Frankreich spiele ich dagegen schon seit Jahren in der ersten Liga. Dort komme ich auf insgesamt fünf Jahre, plus ein Jahr in Neuss.

Im Davis Cup waren Sie in diesem Jahr an einem historischen Match beteiligt. Das Doppel der Erstrunden-Partie zwischen der Schweiz und Tschechien dauerte 7:02 Stunden und war das längste der Davis Cup Geschichte und das zweitlängste Match überhaupt. Leider gaben Sie letzten Endes Ihren Aufschlag mit einem Doppelfehler zum 4:6, 7:5, 4:6, 7:6 (7:3), 22:24-Endstand ab und waren der Pechvogel, obwohl Sie das Spiel über einer der besten Akteure auf dem Platz waren. Bekommt man selbst auf dem Platz mit, dass etwas Historisches im Gange ist? Haben Sie den Ausgang inzwischen verdaut?

Ich habe zwischenzeitlich selbst schon gedacht, dass es unglaublich ist, wie lang das dauert, leider mit bitterem Ausgang für uns. Wir hatten selbst einige Chancen, das Match zu gewinnen. Dann wären es nur viereinhalb Stunden und das Match nicht historisch, mir aber im Nachhinein deutlich lieber gewesen. Wegen meiner Leistung mache ich mir keine Vorwürfe und habe mir auch keine Vorwürfe anhören müssen. Ich war ganz happy mit meinem Match, aber am Ende überwog die Enttäuschung, weil es ja nicht nur um das Match ging, sondern um die ganze Begegnung. Hätten wir das Doppel gewonnen, hätten wir auch weiterkommen können. Deshalb war ich natürlich doppelt enttäuscht.

Zieht einen so ein Ergebnis auch im Nachhinein noch runter oder muss man einfach damit leben?

Beides. Es hat mich schon sehr beschäftigt. Ich denke immer noch manchmal daran zurück, mittlerweile nicht mehr so stark, aber die ersten vier bis sechs Wochen fast täglich. Ich bin auch viel in Kontakt mit Stan Wawrinka (Stanislas, sein Doppelpartner, d.Red) gewesen, das Ergebnis (d.Red.) wird halt bedauert, aber mittlerweile habe ich keine so großen Flashbacks mehr.

2009 wurden Sie von der ATP zum Comeback-Spieler des Jahres gewählt, derzeit belegen Sie Rang 148 auf der Weltrangliste und sind derzeit hauptsächlich auf Challengern unterwegs. Sie sind 31, was trauen Sie sich noch zu?

Ich spiele noch, weil ich immer noch daran glaube, dass ich noch einen Schritt nach vorne machen kann, sonst würde ich nicht mehr spielen oder fünf Ligen in fünf Ländern spielen und dort versuchen, möglichst viel Geld mitzunehmen. Aber ich habe immer noch meine Ziele auf der Tour. Ich würde gerne wieder zweistellig in der Rangliste stehen. Ich versuche zum ersten Mal in meiner Karriere nur auf Challengern zu spielen und habe die Tour Events komplett weg gelassen, abgesehen von Doha und Dubai. Das hat mir bisher nie gelegen, da ich meine Punkte meistens auf den großen Turnieren geholt habe. Aber ich ziehe das noch bis August durch und schaue dann, wie es geklappt hat.

Sie sind genau wie Ihr Kumpel, Roger Federer Anhänger des FC Basel. Zuletzt hat man Sie im Europa League Halbfinale zusammen im Stadion gesehen. Wie oft sind Sie beide bei den Heimspielen dabei?

Wir sind sehr gut befreundet, aber zum Fußball gehen wir meistens getrennt. Das Spiel gegen Chelsea war eine schöne Ausnahme, dass wir da einmal gemeinsam hingehen konnten. Leider hat das Resultat nicht gestimmt, aber für uns Baseler und auch Schweizer war das ein Erlebnis, weil wir im Fußball nicht so erfolgreich sind, wie die Deutschen. Für uns war das ein Highlight. Deshalb sind wir Schweizer in den richtig großen Sportarten wie Fußball, Handball oder auch Eishockey auch immer dankbar, wenn einmal ein Großereignis stattfindet. Da ist man immer gerne dabei.

Wie ist Ihr Tipp für Champions League Finale?

Ich denke, es kann alles passieren. Die Bayern haben leichte Vorteile. Ich sage, Bayern gewinnt.

Einen Tag später ist Ihr erstes Spiel gegen den westfälischen Kontrahenten und Aufsteiger Wanne-Eickel, wie ist da Ihr Tipp? Haben Sie sich schon ein wenig mit der Liga beschäftigt?

Ich habe mir in der vergangnen Woche mal angeguckt, was die anderen Teams so für Leute haben. Es sind fast durchgehend starke Teams. Ich weiß natürlich nicht, wer an welchem Spieltag mit wem aufläuft. Das ist ja immer ein bisschen schwierig zu sagen in der Bundesliga. Wenn alle in der stärksten Besetzung kommen, wird es sicher nicht einfach für uns. Ich denke, wir können gewinnen, aber auch jedes Match verlieren.

Immerhin ist Oelde ja Titelverteidiger…

Dann haben wir immer viel zu verlieren, die anderen nichts. Das ist manchmal gar nicht so ungefährlich. Ich hoffe, wir gewinnen wieder. Schauen wir mal.

Interview: Simone Zettier


„Für die Fans ist man ein Spieler zum Anfassen“

Der Österreicher Stefan Koubek hat in seiner Karriere drei Titel auf der ATP Tour gewonnen und ist bis auf Platz 20 der Weltrangliste geklettert. 2011 hat der 36-Jährige seine Karriere beendet, schlägt aber 2013 für den Oelder TC Blau-Weiß in der Tennis-Bundesliga auf. Im „Glocke“-Interview verrät der Klagenfurter, warum er so gerne bei den Senioren spielt, und dass sich die Oelder Zuschauer auf seine eingesprungene Rückhand freuen dürfen.

Wann haben Sie das erste Mal von Oelde gehört?

Im vergangenen Jahr, als ich zum ersten Mal in Deutschland bei den 30 Plus mitgespielt habe. Im vergangenen Jahr war ich für Kaiserswerth gemeldet und die wollten unbedingt, dass ich bei dem Match gegen Oelde dabei bin. Das war aber das einzige Match, bei dem ich nicht konnte.

Das war gut für Oelde…

Genau, denn Kaiserswerth hat 4:5 verloren und Oelde ist ja dann auch Meister geworden. Da habe ich natürlich von Oelde gehört, aber auch schon davor, weil ich Christian (Miele, Geschäftsführer von Tennis-Point, d.Red.) sehr gut kenne. Der wollte schon im vergangenen Jahr, dass ich für Oelde spiele, aber da hatte ich schon mit Kaiserswerth den Vertrag aufgesetzt gehabt.

Was hat in diesem Jahr den Ausschlag für Oelde gegeben?

Kaiserswerth hat ja zurückgezogen und da ich den Christian gut kenne, haben wir uns unterhalten, er hat mir erzählt, wie es dort zugeht, das hat mir gut gefallen und dann habe ich nicht weiter gesucht.

Hat er auch das Prinzessinnen Lillifee Zimmer erwähnt, in dem ein Spieler schlafen muss?

Das nicht, aber er hat schon einiges erzählt, er möchte beispielsweise gerne, dass wir zum ersten Spiel alle etwas eher anreisen, damit wir zusammen Bowlen gehen oder Dart spielen – also einfach einen schönen Abend zusammen haben – können. Als Neuling im Team muss ich dann wohl in das Zimmer.

Gerade was Übernachtungen angeht, hast du in deinen Jahren auf der ATP Tour sicher viel erlebt, was ist da am meisten im Gedächtnis geblieben?

Da gibt es sicher einiges, in Mexiko City habe ich beispielsweise einmal am Flughafen übernachtet, weil der Flieger um fünf Uhr in der Früh gegangen ist und wir um drei Uhr da sein mussten. Da haben wir gesagt, wir schlafen nicht im Hotel, sondern am Flughafen.

Nach Ihrem Karriereende reisen Sie nicht mehr so viel. Wie sieht Ihr Tagesablauf jetzt aus?

Ich stehe als Trainer auf dem Platz, begleite aber hin und wieder auch noch verschiedene Spieler eines Leistungszentrums in Wien auf Future- und Jugendturniere. Zudem kommentiere ich ab und an einmal für den ORF, wie beispielsweise das Turnier in Kitzbühel.

Also können Sie sich über zu wenig Arbeit nicht beklagen. Dann sind sie auch nach Ihrem Rücktritt nicht in ein Loch gefallen?

Doch, aber das ist ja schon anderthalb Jahre her, dass ich aufgehört habe. Am Anfang war es schon ziemlich einsam, wenn du alleine auf der Couch sitzt und nichts zu tun hast. Du möchtest eigentlich Sachen machen, aber alle Freunde arbeiten. Mittlerweile habe ich das aber überbrückt und alles ist gut.

Ihr Landsmann Thomas Muster hatte ja anfänglich mit der Gewichtszunahme zu kämpfen. Das war aber kein Problem?

Natürlich bin ich nicht mehr so fit wie in der aktiven Zeit, aber ich bin definitiv nicht fett geworden. Hin und wieder, besonders in der Weihnachtszeit, kommt das eine oder andere Kilo dazu, aber das ist dann auch schnell wieder runter. Im ersten Winter, nachdem ich aufgehört habe, habe ich drei Mal die Woche hobbymäßig Eishockey gespielt. Derzeit spiele ich zwei Mal die Woche und hin und wieder mal einen Satz Tennis. Ich mag es auch nicht, wenn ich unfit bin.

Viele Spieler zieht es ja irgendwann zurück auf in den Circuit und sie spielen die Senior Tour. Wäre das was für Sie?

Nein, neben dem der Bundesliga spiele ich in Österreich noch Liga. Und gerade erst habe ich bei den Herren ein Preisgeld-Turnier gespielt, das ich auch überraschenderweise gewonnen habe.

Warum werden Wettbewerbe wie die Senior Tour und die Herren 30 Bundesliga bei den Zuschauern immer beliebter?

Schwer zu sagen. Mir macht es Spaß, gegen Spieler anzutreten, die ich von früher kenne. So trifft man sich wieder. Man will natürlich gewinnen, aber am Abend geht man dann zusammen weg. Es ist alles ein bisschen lockerer. Für die Fans ist man ein Spieler zum Anfassen. Man steht am Clubhaus und plaudert mit Jedem. Mir macht gerade das Spaß. Ich packe dann die Geschichten von früher aus. Ich denke, dass das die Leute auch interessiert. Als Profi wäre das dagegen nicht möglich, da hat man Druck und muss Leistung bringen.

Asche war ja immer Ihr Lieblingsbelag, können sich die Zuschauer in Oelde denn auch auf die eingesprungene Rückhand, Ihren Paradeschlag, freuen?

Absolut, die funktioniert immer noch. Die habe ich dieses Jahr auch schon ausprobiert. Das Tennisspielen funktioniert sehr gut. Und zum Glück gibt es im dritten Satz ja einen Champions Tiebreak. Die Fitness von uns Alten ist eben nicht mehr so gut.


Titelverteidiger OTC sagt mit Pauken und Trompeten Servus

Oelde (siz). Im Tennisjahr 2012 haben die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß nur ein einziges Spiel verloren, und zwar in der Hallensaison gegen den TC Parkhaus Wanne-Eickel, der im Winter dann auch Westfälischer Hallenmeister wurde. In der Sommersaison können die Oelder nun Revanche nehmen. Die Bundesliga startet am Sonntag, 26. Mai, 11 Uhr, und gleich das erste Spiel geht zuhause auf der Anlage an der Hans-Böckler-Straße gegen den Aufsteiger Wanne-Eickel.

Der Titelverteidiger aus Oelde muss sich in dieser Spielzeit mit sechs anderen Mannschaften messen, darunter alte Bekannte wie der TC Raadt oder die TB Erlangen, aber auch neue Teams wie eben Wanne-Eickel oder auch der KHTC Stadion Rot-Weiß Köln. Das letzte Saisonspiel der OTC-Herren am 20. Juli findet ebenfalls auf der heimischen Anlage statt. Gegner ist der TC Raadt, den der Oelder TC Blau-Weiß im vergangenen Jahr in einem Herzschlag-Spiel auswärts mit 5:4 bezwingen konnte. Raadt und auch Erlangen dürften auch in diesem Jahr zu den ärgsten Konkurrenten um den Titel gehören. „Wenn wir bis dahin unsere Hausaufgaben gemacht haben, wird der letzte Spieltag gegen Raadt ein absolutes Highlight. Denn dann wird auf unserer Anlage die Deutsche Meisterschaft in einem echten Endspiel ausgespielt. Ich hoffe dass auch hier unsere Zuschauer, wie im vergangenen Jahr auf der Anlage in Raadt, das Zünglein an der Waage spielen werden und das Team zum Sieg peitschen“, sagt Mannschaftskapitän Kai Berenskötter.

Und noch eine Sache macht das Spiel gegen Raadt besonders: Es wird der letzte Auftritt der OTC-Herren 30 in der Tennis-Bundesliga sein. Danach ist Schluss. Die Oelder wollen sich aber nicht still und leise von der Bühne verabschieden, sondern mit Pauken und Trompeten, sprich sie wollen die Meisterschaft auch in diesem Jahr nach Oelde holen. Damit diese Mission erneut gelingt, haben sie sich noch einmal verstärkt. Mit der neuen Mannschaft könnten die Oelder auch noch in der Herren-Bundesliga auflaufen und wären nicht chancenlos. Einige Spieler sind nämlich noch aktiv, wie der Schweizer Marco Chiudinelli, neu an Position eins. Chiudinelli ist ein "guter Kumpel" von Roger Federer und hat in der Tennis-Bundesliga der Herren für Blau-Weiß Neuss und Blau-Weiß Halle gespielt. Der 31-jährige Eidgenosse ist derzeit auf Weltranglistenplatz 138 notiert und ein ausgezeichneter Doppelspieler. Die neue Nummer zwei des Teams, der Niederländer Matwe Middelkoop, wird erst in diesem Jahr 30 und ist die Nummer 268 in der Welt.

Auch die Position drei ist mit dem Österreicher Stefan Koubek neu besetzt. Der 36-Jährige hat seine Karriere 2008 Jahr bis auf Weltranglistenplatz 20 kletterte. Mit dem 30-jährigen Max Raditschnig ist an Position sechs der Meldeliste neben Koubek ein weiterer Spieler der Alpenrepublik neu in der Mannschaft vertreten. Neuer Spieler - bekannter Name: Hendrik Dreekmann an Nummer neun komplettiert die fünf Neuzugänge. Der ehemalige Davis-Cup-Spieler aus Jöllenbeck kann zwei ATP Tour Siege vorweisen. Seine höchste Weltranglistenposition erreichte er 1996 mit Platz 39.

Neben den neuen Spielern dürfen sich die Oelder Fans in diesem Jahr auch wieder auf den Belgier Christophe Rochus, den Slowaken Dominik Hrbaty und die "Urgesteine" David Skoch, Jordi Marse-Vidri und Didac Perez freuen. Komplettiert wird die Mannschaft von Sebastian Zeisel, Christian Miele, Christian Heerig und Markus Bannert. Nicht mehr dabei sind Publikumsliebling Axel Pretzsch, der Australier Peter Luczak und der Kroate Roko Karanusic. Pretzsch leidet immer noch unter den Folgen seines Achillessehnenrisses, den er sich im vergangenen Jahr gegen Bruckmühl-Feldkirchen zugezogen hat. Der Hamburger war danach für den Rest der Saison ausgefallen.


„Mit diesem Team wollen wir uns und alle Tennisverrückten in Oelde und der Umgebung für die Unterstützung in den vergangenen vier Jahren belohnen. Ob Vorstand, Mitglieder oder nur Tennisbegeisterte, alle haben viel Zeit und Mühe in das Projekt Bundesliga gesteckt, jetzt ist es an der Zeit mit einem Highlight Danke zusagen und die Bühne zu verlassen!“, fasst Kai Berenskötter zusammen.


Herren 30 Mannschaft des Jahres 2012

Die Herren 30 Mannschaft des OTC ist Mannschaft des Jahres 2012 im Westfälischen Tennisverband!

Nach dem Deutschen Meistertitel im Sommer waren die Truppe um die Mannschaftskapitäne Kai und Thomas Favorit auf den "Titel Mannschaft des Jahres" und setzte sich am Ende souverän gegen die Konkurrenten durch. "Wieder ein schöner Titel und Belohnung für die Arbeit, die die Mannschaft und der gesamte Verein leistet. Nach 2010 sind wir nun das zweite Mal Mannschaft des Jahres geworden. Das ehrt uns und wir bedanken uns bei allen, die für uns abgestimmt haben. Wir werden alles geben, um auch 2013 vielleicht wieder zu den Kandidaten zählen zu können." sagte Christian nach der Entscheidung. Die Ehrung fand am 23.02. im Rahmen des Verbandstages des WTV statt. Auf dem Bild sind Thomas, Kai und Lutz Rethfeld, WTV Vizepräsident Sportentwicklung nach der Ehrung zu sehen.

Mit dem Deutschen Meistertitel wird OTC-Traum wahr

Oelde (siz). Oelde hat einen Deutschen Meister. Um 19.37 Uhr machte Dominik Hrbaty im Doppel an der Seite von David Skoch den Titel klar und damit den Eintrag in die Geschichtsbücher perfekt.

Mit 6:3 schlug der Oelder TC Blau-Weiß am letzten Spieltag der Tennis-Bundesliga Herren 30 die TG Westfalia Dortmund und holte sich damit ungeschlagen die Meisterschaft. Viele hatten einen schnellen Sieg der Oelder erwartet, aber gegen die bereits als Absteiger in die Zweite Tennis-Bundesliga feststehenden Dortmunder machten es die Gast- geber auf der Zielgeraden nochmals spannend. Erneut mussten die OTC-Herren in die Halle ausweichen, so dass in dieser Saison auch Oeldes Spanier Jordi Marse-Vidri seine Lektion in Sachen Hallentennis gelernt hat. Mannschaftskapitän Kai Berenskötter musste ihm in Erlangen erst einmal die richtigen, profillosen Schuhe für Teppichboden besorgen. Die waren in der Tennis-Point-Halle nicht vonnöten. Beim 6:3, 6:1 gegen den amtierenden Vize-Westfalenmeister in der Halle, Andreas Thivessen, hatte er dann auch wenig Mühe. Christian Miele hatte dagegen im westfälischen Duell gegen Volker Kaupert das Nachsehen. Nach gutem Beginn und einer 4:2-Führung lief nicht mehr viel zusammen. Daher hieß es 1:1. David Skoch sorgte für das 2:1. Markus Bannert lieferte den Punkt zum 3:1, und Dominik Hrbaty holte an Position eins in beeindruckender Manier den vierten Einzelzähler für den OTC. Der ehemalige Weltranglisten-Zwölfte fegte den Dortmunder Tim Richter mit beeindruckenden Grundschlägen in nicht einmal einer Stunde vom Platz. Christian Heerig verpasste es dann an Position fünf, frühzeitig alles klar zu machen, so dass die Doppel entscheiden mussten. Dort setzten die Oelder wie schon im Einzel auf ihren Spitzenspieler Hrbaty, auch Dominator genannt, und Doppelspezialist David Skoch als Punktegaranten. Zu Recht, wie sich schnell erwies. Auch im Doppel war die Übermacht Hrbatys nur allzu deutlich. Die Dortmunder fanden kein Mittel, so dass die Oelder doch noch relativ schnell jubeln durften, als Hrbaty den ersten Matchball zum 6:1, 6:1 verwandelte.

Hier gehts zu den Bildern


MISSION COMPLETED!!!!

Die Herren 30 des OTC-Blau Weiß sind Deutscher Meister 2012!!!!


Deutscher Meister 2012


Nach 7:2 beim Gladbacher HTC Titel greifbar nah

Oelde (siz). Mit dem Gladbacher HTC haben die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß in der Tennis-Bundesliga das letzte große Hindernis auf dem Weg zur Meisterschaft aus dem Weg geräumt.

5:1 hieß es gegen den Tabellendritten bereits nach den Einzeln,die Doppel wurden nicht mehr gespielt und gingen mit 2:1 an Oelde. Dass dieses schwere Auswärtsspiel bereits nach den Einzeln entschieden sein würde, hatte kaum jemand geglaubt. „Das ist einfach nur genial“, sagte Oeldes Christian Heerig. Das Zünglein an der Waage waren erneut die mitgereisten Fans. Diesmal waren es an die 80 – dank eines kostenlosen Fanbusses. „Die haben die Partie zum Heimspiel gemacht“, sagte Heerig. 5:1 hört sich zwar deutlich an,aber drei der sechs Einzel gingen in den Match-Tiebreak. Zwei gewann Oelde. Jordi Marse-Vidri sorgte für den spektakulärsten Spielverlauf: den ersten Satz verlor er im Tiebreak, machte dort keinen Punkt, den zweiten Satz gewann er mit 6:3. Im Match-Tie-break führte Oeldes Spanier mit 9:6, hatte dann aber drei Matchbälle gegen sich, bevor er am Ende mit 17:15 die Oberhand behielt. „Das war echt unfassbar“, konstatierte Heerig. Genauso unfassbar wie die Leistung seiner Teamkollegen an diesem Tag, die bereits mit den Fans in Gladbach den Hosen-Titel „An Tagen wie diesen“ anstimmten. Richtig gefeiert werden soll aber erst in der kommenden Woche, wenn der OTC den Titel sicher hat. Aber gegen den Tabellenletzten,die TG Westfalia Dortmund,sollte am letzten Spieltag, Samstag, 14. Juli, ab 13 Uhr eigentlich nichts mehr anbrennen. „Nächste Woche kommt noch die Pflicht, wir sind auf jeden Fall gewappnet“, sagte Christian Heerig und hob warnend den Zeigefinger. Jetzt bloß nicht noch auf den letzten Metern den Gegner unterschätzen und die Meisterschaft verspielen. Dementsprechend planen die OTC-Herren für Samstagabend vorläufig erst einmal nur eine Sommerparty im Clubhaus – und eben keine Meisterfeier. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.


H30 feiert 6:3-Revanche in Erlangen

Oelde (siz). Im Vorjahr waren die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß dem TB Erlangen in der Tennis-Bundesliga noch mit 2:7 unterlegen. In diesem Jahr drehten die Westfalen den Spieß um und revanchierten sich in Erlangen mit einem 6:3-Auswärtserfolg für die Schlappe der abgelaufenen Saison. Die OTC-Herren bleiben damit zwei Spieltage vor Schluss alleiniger Tabellenführer.
Bis zum Sieg in Erlangen war es ein langer Weg, vor allem für Roko Karanusic. Der Kroate war auf den Flug nach München gebucht. Wegen der Unwetter im süddeutschen Raum musste er aber auf die Maschine nachFrankfurt ausweichen. Von dort ging es in den ICE nach Erlangen. Aber auch die Bahnstrecke Ulm – München war durch das Unwetter beeinträchtigt. Mehrere Bäume waren auf die Gleise gestürzt, so dass vielerorts nichts mehr ging. Daher kam Roko erst nach Mitternacht in Erlangen an. Der Tscheche David Skoch hing dagegen auf einem Turnier fest – er hatte sich bei den Marburg Open ins Doppelfinale gespielt und gewonnen.So wie der Samstag endete, ging der Sonntag für die OTC-Herren weiter. Da das Wetter auch am Sonntag weiter verrückt spielte, wurde der Spieltag komplett in die Halle verlegt – nicht unbedingt ein Plus für Oelde, was sich gleich bemerkbar machte. Schnell lag der OTC mit 0:2 zurück. Einzig der Belgier Christophe Rochus punktete in der ersten Einzelrunde. Er gewann mit 10:3 im Match-Tiebreak an Position zwei und verkürzte auf 1:2.
Die zweite Einzelrunde verlief dagegen deutlich besser: Roko Karanusic waren die Reisestrapazen beim 6:0, 7:5 kaum anzumerken. Peter Luczak und Didac Perez – beide gewannen im Match-Tiebreak – sorgten für ein Ende der Oelder Pechsträhne an diesem Wochenende. Plötzlich stand es 4:2 für die Blau-Weißen. Da Erlangen die Doppel verletzungsbedingt nicht mehr spielen konnte und die dadurch mit 2:1 an den OTC gingen, war die Revanche für die Niederlage im Vorjahr gegen Erlangen perfekt.
Oeldes Mannschaftsführer Kai Berenskötter war äußerst zufrieden: „Zwischenzeitlich ist es ja nicht gerade optimal für uns gelaufen, aber wir haben das heute durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gepackt. Das hat den Ausschlag gegeben.“

Tennis-Krimi mit Oelder Happy-End

Oelde (siz). Am Abend vor Axel Pretzsch’ 36. Geburtstag schauten sich er und sein Mannschaftskollege Jordi Marse-Vidri England gegen Schweden bei der Fußball-EM im Fernsehen an. Diesen Krimi gewannen die Engländer mit 3:2, unter anderem durch Tore von Theo Walcott und Danny Welbeck.

So beeindruckt von der Leistung der Engländer, insbesondere von Walcott und Welbeck, beschlossen Axel Pretzsch und sein Doppelpartner Jordi Marse-Vidri beim Auswärtsspiel der Herren 30 des Oelder TC beim amtierenden deutschen Meister TC Raadt in der Tennis-Bundesliga in deren Fußstapfen zu treten. 3:6 und 1:5 zeigte die Anzeigetafel – das Raadter Doppel Nowicki/ Knippschild sah schon wie der sichere Sieger aus. Und auch auf den anderen beiden Plätzen hatte Raadt zu diesem Zeitpunkt die Nase vorn. Nach den Einzeln hatte es 3:3 gestanden. Doch nach und nach wendete sich das Blatt im dritten Doppel. Pretzsch und Marse-Vidri alias Walcott und Welbeck erkämpften sich Punkt für Punkt beziehungsweise Tor für Tor. Nachdem sie sich in den Tiebreak gerettet und diesen auch noch für sich entschieden hatten, war der Siegeswille der Raadter gebrochen. Der Jubel war groß, als das deutsch-spanische Duo seinen ersten Siegball zum 10:3 im Match-Tiebreak verwandelte. Keiner der 50 mitgereisten Oelder Fans hatte das für möglich gehalten. In der Zwischenzeit hatte auch das zweite Oelder Doppel Hrbaty/Skoch gesiegt – auch im Match-Tiebreak, so dass Axel Pretzsch und Jordi Marse-Vidri sogar zu Schlüsselspielern avancierten. „Die haben sehr gut gespielt, das hing heute an zwei, drei Punkten“, so der Hamburger Pretzsch hinterher. England gegen Schweden war ein Krimi, aber die Partie Raadt gegen Oelde war erst recht nichts für schwache Nerven. Im letzten Jahr gab es für Oelde zuhause ein 4:5 gegen Raadt, jetzt auswärts ein 5:4. Jetzt hat sich Pretzsch doch noch ein Stück Torte nachträglich zum Geburtstag verdient, von seinen Kollegen gab es nämlich vor dem Spiel nur ein Puzzle.

Tennis-Revanche im Spitzenspiel

Im vergangenen Jahr hatte der TC Raadt in Oelde mit viel gerechnet, aber nicht mit so viel Gegenwehr. Raadt war 2011 zwar als Aufsteiger in die Herren 30-Tennis-Bundesliga-Saison gegangen, aber die Mannschaft aus Mülheim an der Ruhr wurde zu Beginn an als einer der Favoriten auf die Meisterschaft gehandelt – und wurde es auch. 3:3 hatte es gegen Raadt  nach den Einzeln gestanden, die Doppel mussten entscheiden. Die Raadter setzten auf ihre Doppelstärke, konnten sich beispielsweise überhaupt nicht vorstellen, dass das Doppel Tomas Behrend/Christian Schäffkes überhaupt verlieren könnte. Aber genau das passierte. Denn Perez/Pretzsch spielten an diesem Tag überragend. Dennoch reichte es nicht ganz. Am Ende gewann Raadt knapp mit 5:4. Allein zwei Doppel wurden im Match Tiebreak entschieden. So hat im vergangenen Jahr nur wenig gefehlt und die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß hätten das Überraschungsmoment für sich nutzen können.

 In diesem Jahr hat Raadt die Oelder natürlich auf der Rechnung. Aber diesmal sind auch die Vorzeichen anders: 2011 war Oelde mit drei Niederlagen in die Saison gestartet. „Jetzt sind wir froh, schon zwei Siege auf dem Konto zu haben. Wir haben den Fehlstart vom vergangenem Jahr vermieden, auch wenn das vergangene Spiel viele Nerven gekostet hat“, sagt Christian Heerig. 2012 empfängt der TC Raadt am Sonntag, 17. Juni, 11 Uhr, die Oelder als amtierender deutscher Meister und geht damit erst recht als Favorit in die Partie. Denn auch in diesem Jahr haben die Raadter Ambitionen auf den Titel angemeldet und stehen nach zwei Spieltagen und zwei Spieltagen hinter Gladbach auf Platz zwei der Tabelle, dicht gefolgt von Oelde mit ebenfalls zwei Siegen auf Platz drei. „Der Sieg gegen Kaiserswerth hat uns Mut gemacht, die Saison positiv – ähnlich wie im vergangenen Jahr – zu gestalten, und das, obwohl die Mannschaften in diesem Jahr noch einmal enorm aufgerüstet haben“, sagt Christian Heerig. Damit es gegen Raadt noch einmal so gut läuft wie gegen Kaiserswerth, muss die Mannschaft noch einmal alles geben. Das Überraschungsmoment fehlt in diesem Jahr, aber vielleicht haben die Oelder diesmal das entscheidende Quäntchen Glück auf ihrer Seite.


Weltklasse auf rotem Oelder Sand

Oelde (siz). Fünf ehemalige Top 20-Weltranglistenspieler sind mit Stefan Koubek (Österreich), Jiri Novak (Tschechien), Felix Mantilla (Spanien), Karol Kucera (Slowakei) und Albert Portas (Spanien) beim TC Kaiserswerth gemeldet. Damit ist der Bundesliga- Aufsteiger und nächste Gegner des Tennis-Bundesligisten Oelder TC Blau-Weiß die nominell stärkste Mannschaft der Liga.

Am ersten Spieltag servierte gegen die TG Westfalia Dortmund, Oeldes westfälischen Liga- Konkurrenten, nur der Österreicher Koubek für Kaiserswerth. Dennoch schickte das Team die Dortmunder mit 9:0 nach Hause und spielte sich an die Tabellenspitze. Am Sonntag, 3. Juni, gastieren die Kaiserswerther in Oelde. Um 11 Uhr beginnt auf der Anlage an der Hans-Böckler-Straße das Spiel gegen die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß. Von der Papierform her sind die Kaiserswerther klar favorisiert, sind sie doch einer der heißesten Kandidaten auf die Meisterschaft in der Tennis-Bundesliga der Herren 30. „Sie werden auf jeden Fall mit Koubek auflaufen, vielleicht auch mit Novak und hinten mit den Deutschen Meistern Mark Joachim und Sascha Hesse“, mutmaßt Oeldes Mannschaftsführer Kai Berenskötter. Oelde muss sich allerdings auch nicht verstecken und setzt auf ein bewährtes Team um Axel Pretzsch, die beiden Spanier Jordi Marse-Vidri und Didac Perez sowie die heimischen Spieler Christian Heerig, Markus Bannert und Christian Miele. Verletzungsbedingt fehlt Neuzugang Christophe Rochus, der weiter unter einer Zerrung leidet, die er sich im Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag in Aschaffenburg zugezogen hat. „Christophe wird uns sicher fehlen, aber wir erwarten dennoch ein tolles Spiel“, sagt Berenskötter, der natürlich hofft, dass sein Team mit Unterstützung der heimischen Fans den Favoriten Kaiserswerth ein wenig ärgern kann. Vielleicht langt es ja sogar zu mehr.


Oelder Auftaktsieg in Aschaffenburg

Oelde (siz). 1. Bundesliga Herren 30. Erstes Spiel. Erster Punktgewinn. 5:4 beim TC Schönbusch Aschaffenburg. Das kann sich sehen lassen. Im vergangenen Jahr mussten sich die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß vier Spieltage gedulden, bis sie die Arme in die Höhe strecken und jubeln konnten.

Die Saison 2012 beginnt also mit einem Sieg. Und dann noch auswärts im Hexenkessel von Aschaffenburg. Zwar hatten die Oelder die Aschaffenburger im Vorjahr auf eigener Anlage mit 6:3 besiegt, damals mussten aber erst die Doppel die Entscheidung bringen. Diesmal stand der Sieg schon nach den Einzeln fest. Nur Christian Heerig an Position sechs gab einen Punkt ab. Axel Pretzsch musste als einziger in den Match Tiebreak, gewann diesen aber knapp mit 12:10.

Oeldes neue Nummer eins, der Belgier Christophe Rochus musste wegen einer Oberschenkel-Zerrung im ersten Doppel passen, auch die anderen beiden Doppel gingen an Aschaffenburg. Marse-Vidri/Miele unterlagen allerdings erst im Match Tiebreak mit 5:10. „Wir hatten natürlich im Stillen gehofft, dass wir unser Auftaktspiel in diesem Jahr gewinnen. Umso größer ist die Freude, dass uns dies schon nach den Einzeln gelungen ist“, sagt Christian Heerig, der besonders die Leistung der beiden Neuzugänge Christophe Rochus und Roko Karanusic hervorhob. Mit den OTC-Spielern freuten sich 40 Oelder Fans, die mit ins 300 Kilometer entfernte Aschaffenburg gereist waren.

Am kommenden Sonntag, 3. Juni, geht es um 11 Uhr auf der eigenen Anlage an der Hans-Böckler-Straße weiter. Gegner ist dann der TC Kaiserswerth, einer der Favoriten auf den Meistertitel. Kaiserswerth hat am ersten Spieltag den westfälischen Konkurrenten, die TG Westfalia Dortmund, mit 9:0 abgefertigt. Für Oelde ist diese Begegnung eine echte Standortbestimmung. Und vielleicht heißt es dann ja zweites Spiel, zweiter Sieg.


TC Schönbusch Aschaffenburg – Oelder TC Blau-Weiß 4:5

Einzel: Kornel Bardoczky (Ungarn) – Christophe Rochus (Belgien) 4:6, 4:6; Gabor Jaross (Ungarn) – Roko Karanusic (Kroatien) 0:6, 4:6; Miklos Jancso (Ungarn) – Jordi Marse-Vidri (Spanien) 4:6, 5:7; Zoltan Nagy (Ungarn) – Axel Pretzsch 6:3, 4:6, 10:12; Florian Preißler – Didac Perez (Spanien) 3:6, 2:6; Oliver Bergmann – Christian Heerig 6:1, 6:4

Doppel: Jaross/Jancso – Rochus/Pretzsch kampflos; Bardoczky/Nagy – Karanusic/Perez 7:6(4), 6:1; Preißler/Bergmann –Marse-Vidri/Miele 7:6(5), 3:6, 10:5


Oelder Auftaktspiel in Aschaffenburg

Oelde (siz). In Roland Garros, das am Montag beginnt, gibt es den Court 1, berühmt-berüchtigt als die Stierkampf-Arena. Viele Tennisgrößen mussten in dem Rund zum Auftakt des Turniers schon ihr böses Erwachen erleben. Das Ziel der Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß ist zwar nicht die „Stadt der Liebe“, aber auch sie müssen für ihr Auftaktspiel am Pfingstsonntag um 11 Uhr, in der Tennis-Bundesliga in einen Hexenkessel – und zwar in den Aschaffenburger. Aber sie fühlen sich für die Aufgabe gewappnet. Axel Pretzsch, Jordi Marse Vidri und Neuzugang Christophe Rochus scharren mit den Hufen und können es kaum erwarten, dass die Saison losgeht. Im vergangenen Jahr spielte der OTC zum Abschluss zuhause auf heimischer Anlage gegen den TC Schönbusch Aschaffenburg. Damals ging es um nichts mehr und Oelde siegte mit 6:3. Dieses Mal ist es anders. Das Spiel soll wegweisend für die Saison sein: „Unser Ziel ist es, einen guten Start hinzulegen und einen Auftaktsieg zu feiern“,sagt Spieler Klaus Acker. Die neue Nummer eins, Christophe Rochus aus Belgien, ehemaliger Top 40-Spieler, soll seinen Teil dazu beisteuern. Er gewann in seiner aktiven Karriere auf der ATP Tour den Doppeltitel im indischen Chennai und erreichte zweimal im Einzel das Endspiel, und zwar im spanischen Valencia sowie im niederländischen Rotterdam. Bis auf ihren Spitzenspieler Konstantinos Economidis aus Griechenland (2007: ATP 112) besteht der Rest der Aschaffenburger Mannschaft komplett aus ungarischen Spielern. Erst an Position acht folgt mit Florian Preißler der erste Deutsche im Team. Auf Oelder Seite sind auch die heimischen Spieler wie Christian Heerig, Christian Miele oder Markus Bannert fit, zum einen durch das Trainingslager in der Türkei, zum anderen durch Punktspiele in der zweiten Mannschaft. Jetzt hoffen die Oelder wie in den Vorjahren auf einige Fans, die sie im Aschaffenburger Hexenkessel beim ersten Kampf der Saison unterstützen.


News der Bundesliga-Mannschaft:

13.03.2012
Bundesliga-Start 2012

Es ist endlich soweit! Unsere Heimspieltermine der 1. Bundesliga Herren 30 stehen fest.

Bitte notieren und wieder auf tolles Tennis auf unserer Anlage freuen:

So, 03.06.2012                  11 Uhr                  TC Kaiserswerth
So, 24.06.2012                  11 Uhr                  TC Bruckmühl-Feldkirchen
Sa, 14.07.2012                  13 Uhr                  TG Westfalia Dortmund

Das Team freut sich natürlich immer riesig auf die legendären Auswärtsspiele mit mehr Oelder Zuschauern als Einheimischen. Auch wenn dieses Jahr die Fahrten leider etwas weiter werden. Bitte auf aktuelle Veröffentlichungen zu Bustouren auf der Homepage achten!

So, 27.05.2012                  11 Uhr                  TC Schönbusch Aschaffenburg
So, 17.06.2012                  11 Uhr                  TC Raadt
So, 01.07.2012                  11 Uhr                  TB Erlangen
So, 08.07.2012                  11 Uhr                  Gladbacher HTC

Wir freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche Saison mit Euch!
Euer Bundesligateam OTC


25.07.2011
Neuling feiert souverän Klassenerhalt in der 1. Bundesliga

Oelde (siz). Die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß haben sich mit ihrem vierten Sieg in der 1. Tennis-Bundesliga den vierten Tabellenplatz gesichert. Gegen den TC Schönbusch Aschaffenburg siegte der OTC am Samstagauf heimischer Anlage mit 6:3.Zwar hatten die Oelder im Vorfeld mit einem harten Kampf um den vierten Platz gerechnet, Aschaffenburg ging nämlich als Tabellenfünfter in die Partie, aber die Unterfranken liefen wider Erwarten nicht in Topbesetzung auf. Den Oeldern kam dies natürlich entgegen. Alberto Martin, Jordi Marse Vidri und Axel Pretzsch ließen in ihren Einzeln unter den Augen von Davis Cup-Teamchef Patrik Kühnen wieder einmal nichts anbrennen.
Für das Ausrufezeichen in den Einzeln sorgte aber ein anderer: Klaus Acker gewann gegen Nirmel Osmanovic sein erstes Einzel in der Tennis-Bundesliga. In der vergangenen Woche in Köln war er noch knapp im Match-Tiebreak gescheitert. Am Samstag bewies er an gleicher Stelle Nervenstärke und setzte sich knapp mit 10:8 durch.
Der 41-Jährige sorgte damit für den vierten Punkt, fehlte nur noch einer zum Matchgewinn. Diesen lieferte Aschaffenburgs Alexander Jung noch vor den Doppeln. Hatte er in seinem Einzel gegen Markus Bannert noch klar vorne gelegen, musste er danach verletzungsbedingt passen. Die beiden anderen Doppel waren dann nur noch Formsache.
Christian Heerig war nachher besonders froh, dass er und seine Jungs mit dem vierten Sieg auch den Heimkomplex abgelegt hatten. Zuvor hatte der OTC dreimal auf eigener Anlage verloren. Gegen den TC Raadt am zweiten Spieltag allerdings denkbar knapp mit 4:5.
Raadt war neben Oelde der zweite Aufsteiger in die Bundesliga und wurde am Samstag ungeschlagen Deutscher Meister. „Wer hätte das im Vorfeld gedacht, dass die beiden Aufsteiger so gut abschneiden? Wir haben uns aber über die gesamte Saison sehr gut geschlagen und gehören auf den vierten Platz“, sagte Thomas Niehaus.
Denn vier war Trumpf am Samstag in Oelde.


18.07.2011
Herren30 schaffen souverän den Klassenerhalt in der 1. Liga

Oelde (siz). Die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß haben am Samstag im KTHC-Stadion von Rot-Weiß Köln den Klassenerhalt in der 1. Tennis-Bundesliga perfekt gemacht. Mit 6:3 besiegten sie die Kölner, obwohl diese an den Top-Positionen drei Italiener aufgefahren hatten.
„Als wir gesehen haben, dass die sowohl mit Vincenzo Santopadre als auch mit Giuseppe Menga und Matteo Colla spielen, haben wir uns erst einmal gar nichts ausgerechnet, aber dann lief es für uns richtig rund“, sagt Christian Heerig.
Und wie. Die Sätze in der ersten Runde gingen alle an Oelde. Während David Skoch gegen Anish Pulickal auch den zweiten Satz klar für sich entscheiden konnte, mussten sowohl Didac Perez als auch Klaus Acker in den dritten Satz. Dort waren beide Oelder unterlegen.
Auch Christian Miele musste sich im Matchtiebreak geschlagen geben. Jordi Marse Vidri und Axel Pretzsch machten mit ihren Gegnern kurzen Prozess, so dass es nach den Einzeln 3:3 stand.
Auch nach der Aufstellung der Doppel waren die Oelder eher pessimistisch und wurden wieder eines Besseren belehrt. Besonders beeindruckend die Leistung der beiden „Einheimischen“ Christian Miele und Markus Bannert.
Der gebürtige Oelder und der Beckumer, die bei den Herren Westfalen- und Oberliga gespielt haben, ließen ihren Gegnern Stephan Frings und Markus Hintermeier beim 6:2 und 6:3 nicht den Hauch einer Chance.
Sie sorgten mit dafür, dass der OTC sein Jahr als Bundesliga-Debütant aller Voraussicht nach als Tabellenvierter abschließen wird – hinter den starken Teams aus Raadt, Erlangen und Gladbach. „Wer hätte das im Vorfeld gedacht? Eigentlich hatten wir ja nur den Klassenerhalt als Ziel“, sagt Christian Heerig.
Jetzt steht am kommenden Samstag noch das Heimspiel gegen TC Schönbusch-Aschaffenburg an, bei dem sich die Oelder gebührend von ihren Fans verabschieden und mit ihnen den Klassenerhalt feiern wollen.


15.07.2011
Klassenerhalt greifbar nah

Oelde (siz). Die Hotelzimmer sind gebucht, das Kölner Nachtleben wartet auf die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß. Jetzt müssen sie am Samstag um 13 Uhr nur noch beim KTHC Stadion Rot-Weiß Köln gewinnen, um den Klassenerhalt in der 1. Tennis-Bundesliga perfekt zu machen.
Oelde ist derzeit Tabellenvierter in der Liga, Köln belegt unterdessen Platz sieben und damit einen Abstiegsplatz. Die Kölner benötigen also unbedingt einen Sieg gegen den OTC, um überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben.
Den Oeldern würden hingegen in den abschließenden beiden Spielen eventuell sogar zwei knappe Niederlagen reichen, um den Liga-Verbleib unter Dach und Fach zu bringen. „Darauf wollen wir es aber nicht ankommen lassen. Unsere Aufstellung ist auf Sieg ausgerichtet, wir sind fit und hochmotiviert“, sagt Christian Heerig.
Köln wird wohl ebenfalls alles aufbieten, um einen Punkt einzufahren. An Position eins bis drei sind Italiener gemeldet, wobei die Rheinländer sicherlich einen davon einsetzen werden.
Das Spiel findet wie in der Vorwoche am Samstag statt. So lässt sich das Auswärtsspiel prima mit einem Stadtbummel verbinden – Dom und Altstadt inklusive. Dorthin werden sich die Oelder Herren auch aufmachen – aber erst, wenn sie am Abend tatsächlich den Sieg gegen Köln in der Tasche haben.


11.07.2011
Ligaverbleib fast perfekt. Oelde gewinnt 7:2 gegen Hannover

Oelde (siz). Der zweite Sieg der Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß ist unter Dach und Fach und der Klassenerhalt in der 1. Tennis-Bundesliga so gut wie sicher.
Auf der Anlage des DTV Hannover behielten die Oelder deutlich mit 7:2 die Oberhand. Die Entscheidung war bereits nach den Einzeln gefallen. Da stand es uneinholbar 5:1 für Oelde. Dem OTC kam dabei entgegen, dass sich die Hannoveraner wohl schon mit dem Abstieg in die 2. Tennis-Bundesliga abgefunden haben. Die ehemaligen Top-10-Spieler Jonas Björkman (Schweden) und Karol Kucera (Slowakei) standen wider Erwarten nicht im Aufgebot des DTV.
Stattdessen führte der ehemalige Weltranglisten-70. Jörn Renzenbrink die Niedersachsen an. Gegen ihn musste Oeldes Nummer eins, Alberto Martin, ran, der im ersten Satz gegen den Hamburger kaum ins Spiel fand. Renzenbrink lieferte beim 6:3 ein wahres Aufschlagfeuerwerk ab. Doch der Spanier kämpfte, zwang den Deutschen zu langen Ballwechseln, die Martin stets für sich entschied. Satz zwei ging mit 6:2 an die ehemalige Nummer 23 der Welt. Im Match-Tiebreak siegte Martin klar mit 10:3. Leichteres Spiel hatten die Herren Marse Vidri, Pretzsch und Skoch.
Für die Überraschung des Tages sorgte der Oelder Christian Miele an Position fünf. Gegen Jens Peter lieferte er eine zauberhafte Vorstellung ab und machte seinem Spitznamen „Magic Miele“ alle Ehre. Zwar gewann der Hannoveraner den ersten Satz mit 6:4, Miele steckte aber nicht auf und entschied Durchgang zwei mit 6:3 für sich. Im Match-Tiebreak führte das „Oelder Kind“ mit 8:2, bekam dann Angst vorm Siegen, ließ sein Gegenüber auf 8:8 herankommen, ehe er mit 11:9 triumphierte.
Die Doppel waren Formsache. An der Seite von Jordi Marse Vidri holte Miele seinen zweiten Punkt. Gegen das Duo Renzenbrink/Peter gelang ein 6:3, 7:5. Alberto Martin und David Skoch steuerten den zweiten Punkt im Doppel bei. Nach 6:4 in Satz eins ging Durchgang zwei in den Tiebreak. Bei 2:1 für Oelde musste Hannover wegen eine Kreislaufkollapses von Arne Thoms aufgeben. Thoms wurde ins Krankenhaus
gebracht.
Wollen die Oelder Tennisspieler in Sachen Klassenerhalt ganz auf der sicheren Seite sein, muss nun noch ein dritter Punktgewinn her. Entweder schon in der kommenden Woche auswärts beim KTHC Stadion Rot-Weiß Köln oder am letzten Spieltag, 23. Juli, vor eigenem Publikum gegen den TC Schönbusch Aschaffenburg.



04.07.2011
Klassenerhalt rückt näher

Oelde (siz). Nach drei Niederlagen zum Auftakt in der Tennis-Bundesliga fuhren die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß den ersehnten ersten Sieg ein. Gegen TG Westfalia Dortmund gewannen sie deutlich mit 8:1.
„Heute lief alles rund“, war Christian Heerig überglücklich, obwohl er es war, der an diesem Tag den einzigen Punkt abgeben musste. „Einer ist eben immer der Loser“, fügte er scherzhaft hinzu.
Aber dieser Punktverlust tat nicht weh. Viel wichtiger war der erste Sieg, der Oelde gleich vom vorletzten Tabellenplatz ins Mittelfeld katapultierte. „Jetzt sieht es schon gut für uns aus“, so Heerig mit Blick auf die Ergebnisse
der weiteren Abstiegskandidaten. DTV Hannover, gegen den der OTC nächsten Sonntag antritt, kam gegen Schönbusch-Aschaffenburg mit 0:9 unter die Räder.
Bereits nach den Einzeln stand der Sieg der Oelder fest, zur Freude der 60 mitgereisten Fans, die jeden Punkt bejubelten. Einzig der Tscheche Petr Pala, der in dieser Saison zum ersten Mal für Oelde antrat und dem die Spielpraxis fehlte, musste gegen Andreas Thivessen über die volle Distanz gehen. Im Match-Tiebreak hatte er sogar einen Matchball gegen sich, bewies aber Nerven und verwandelte seinen zweiten Matchball zum 1:6-, 7:5- und 13:11-Endstand.
Während Pala im Einzel Überstunden schob, hatte er es im Doppel eilig. An der Seite von Alberto Martin führte der Doppelspezialist die Kontrahenten Stefano Tarallo und Henrik Müller-Frerich beim 6:3-, 6:2-Sieg teilweise vor. Die Doppel waren eine durchweg solide Angelegenheit für die Oelder, keine Paarung gab mehr als drei Spiele pro Satz ab.
Jetzt soll diese Leistung bis zum Spiel gegen Hannover konserviert werden. Zwar sind die Niedersachsen Tabellenletzter und der OTC in der Favoritenrolle, Heerig ist sich trotzdem sicher, dass es kein leichtes Spiel werden
wird: „Gegen uns werden die ganz schön auffahren. Dennoch gehen wir von einem Sieg aus.“
Nach dem ersten Sieg stimmt eben auch das Selbstvertrauen wieder, und das Ziel Klassenerhalt ist in greifbare Nähe gerückt.


14.06.2011
1. Herren30 unterliegen Favoriten aus Raadt


Oelde (siz). Waren die Herren 30 des TC Blau-Weiß Oelde nach einem Durchmarsch von der Oberliga kaum noch Niederlagen gewohnt, müssen sie das Verlieren nun wieder lernen. Dabei war das 4:5 gegen Titelfavorit Raadt allerdings denkbar knapp.
Nach 3:3 in den Einzeln, wobei Oelde die Punkte an den Positionen eins bis drei holte, mussten die Doppel entscheiden. Gleich zwei davon wurden im Match-Tiebreak entschieden, wobei Perez/Pretzsch den Platz als Sieger verließen, während Marse Vidri/Miele den Kürzeren zogen.
Dennoch war die Niederlage mehr süß als bitter: Keiner hatte mit einem Sieg gegen den Favoriten Raadt gerechnet. „Wir haben den Leuten heute super Tennis geboten, das Wetter passte und wir hatten eine tolle Atmosphäre“, fasst Thomas Niehaus zusammen. Jetzt brauche man nur noch etwas Zählbares.
Im Vergleich zum Erlangen-Match lief es auf jeden Fall schon runder. Da hatte es nach den Einzeln 0:6 gestanden. Diesmal zeigte sich vor allem Neuzugang Axel Pretzsch von seiner Grippe kuriert und in bestechender Form.
Auch die beiden Spanier Jordi Marse Vidri und Didac Perez überzeugten. Bannert, Heerig und Acker mussten sich allerdings klar geschlagen geben.
Passend zu Beginn der Doppel traf der ehemalige Davis-Cup-Spieler Carl-Uwe Steeb auf der Anlage an der Hans-Böckler-Straße ein. Er wollte sich nach dem Finale in Halle, wo er als Co-Moderator fürs Fernsehen gearbeitet hatte, das Match der Herren 30 anschauen. Steeb selbst spielt bei den Herren 40 für TEC Waldau Stuttgart in der Württemberg-Liga. Die ehemalige Nummer 14 der Welt war allerdings kein Glücksbringer für die Oelder. Unter den Augen von „Charly“ Steeb gaben Marse Vidri/Miele den entscheidenden Punkt zum 3:5 für Raadt ab, allerdings denkbar knapp mit 7:10 im Match-Tiebreak.
Ein wenig enttäuscht war Klaus Acker danach schon. Schließlich war nach dem 3:3 alles möglich. Aber: Die Leistung stimmte. Noch fehlt den Oeldern das Quäntchen Glück.
Am kommenden Sonntag, 19. Juni, empfängt der TC Blau-Weiß mit dem Gladbacher HTC den amtierenden Deutschen Meister.

Ergebnisse:

TC BW Oelde – TC Raadt 4:5

Einzel:
Marse Vidri – Örtegren 6:4, 7:5
Perez – Flyght 6:3, 3:6, 10:4
Pretzsch – Rovas 6:4, 7:5
Bannert – Behrend 0:6, 1:6
Heerig – Schäffkes 0:6, 2:6
Acker – Nowicki 1:6, 3:6

Doppel:
Marse Vidri/Miele – Örtegren/Flyght 6:3, 2:6, 7:10
Perez/Pretzsch – Behrend/Schäffkes 2:6, 6:4, 12:10
Bannert/Heerig – Rovas/Nowicki 2:6, 0:6



06.06.2011
1. Herren30 verpatzt Auftakt

Oelde (gl). Die Tennis-Herren 30 des TC Blau-Weiß Oelde sind gestern mit einer Niederlage in die Saison gestartet.
Der Bundesliga-Aufsteiger verlor auf eigener Anlage mit 2:7 gegen den TC Erlangen. Die Niederlage war zumindest in dieser Höhe vermeidbar, denn drei Einzel standen auf des Messers Schneide, gingen aber an Erlangen. An den kommenden beiden Sonntagen spielt Oelde wieder auf der eigenen Anlage an der Hans-Böckler-Straße. Gegner sind dann der TC Raadt und der Gladbacher HTC.


28.05.2011

Oelde baut auf etablierte Kräfte und drei hochkarätige Zugänge

Oelde (gl). Der Start der 1. Tennis-Bundesliga Herren 30 wirft seine Schatten voraus. In acht Tagen, am Sonntag, 5. Juni um 11:00 Uhr, steht für den Oelder TC Blau-Weiß das Bundesliga-Debüt gegen TB Erlangen auf dem Programm. Die Tennisasse des OTC treffen derzeit die letzten Vorbereitungen. Es gibt leichte Veränderungen im Vergleich zum Vorjahreskader. „Eine behutsame Anpassung aufgrund der gestiegenen Anforderungen und durch Ausfälle war nötig. Wichtig war dabei, das Gesicht und Auftreten der Mannschaft nicht zu verändern“, erklärt der angestammte Spieler Christian Heerig.Der neue Spitzenspieler der Oelder wird der Spanier Alberto Martin sein. Die ehemalige Nummer 32 der Weltrangliste spielte für sein Land im Davis-Cup und schlug in seiner Karriere Spieler wie Lleyton Hewitt und Pete Sampras. Er kam durch den guten Kontakt zum Spanier Jordi Marse Vidri, einer der Garanten des jüngsten OTC-Aufstiegs und nun Oeldes Nummer zwei, nach Westfalen.Aus Hamburg ist Axel Pretzsch zum Team gestoßen. Pretzsch war in früheren Tagen die Nummer 99 der Welt. Ein weiterer Zugang ist der dritte Spanier, Didac Perez, der ebenfalls zu Vidris Freundeskreiszählt. Die Topspieler werden die heimischen Akteure gezielt an den vorderen Positionen unterstützen.
„Erste Liga, das ist unser Traum, den wir natürlich selbst leben wollen“, sagt Klaus Acker im Vorfeld. Das heißt, die auswärtigen Spieler kommen niemals ausschließlich und nicht in jedem Spiel zum Einsatz. „Beim Blick auf die Meldeliste drängt sich der Eindruck auf, dass ein Team ohne Oelder aufläuft. Mitnichten wird das der Fall sein, der Charakter der Mannschaft soll erhalten bleiben“, betont Markus Bannert. Die heimischen Spieler und die treibenden Kräfte des Teamerfolges der vergangenen Jahre werden auch dieses Jahr wieder Markus Bannert, Christian Miele, Christian Heerig, Klaus Acker, Thomas Niehaus und Kai Berenskötter sein.


20.05.2011
Herren30 fiebern Erstliga-Debüt entgegen

- Vorbereitungen laufen auf Hochtouren -

Oelde (gl). Der Countdown läuft für die Premierensaison der Tennis-Herren 30 des TC Blau-Weiß Oelde in der 1. Bundesliga. Nach drei Aufstiegen in Folge und dem Gewinn der Hallen-Westfalenmeisterschaft 2010 geht das OTC-Tennismärchen in die vierte Runde.
Im April bereitete sich das Team im Trainingslager in der Türkei auf sein bisher größtes Tennisabenteuer vor. „Ziel war es, tennistechnisch die Grundlagen nach der Hallensaison für eine herausfordernde Sommerspielzeit zu legen, aber auch viele schöne Stunden im Kreis der Mannschaft zu verbringen. Der Teamgeist ist nach wie vor überwältigend“, zog Spielertrainer Thomas Niehaus ein positives Fazit
der fünftägigen Reise.
Am Sonntag, 5. Juni, um 11 Uhr auf heimischer Anlage an der Hans-Böckler Straße gegen TB Erlangen beginnt das Unternehmen 1. Bundesliga nun endlich auch sportlich, nachdem im Vorfeld viele Stunden Arbeit für die Organisation notwendig waren. „Wir sind keine Großstadt und verfügen auch nicht über das schönste Clubhaus, aber unser Club lebt“, nannte BW-Akteur Christian Miele das Erfolgsrezept des Vereins.
Für sein Team folgen zwei weitere Heimspiele: am Sonntag, 12. Juni, gegen den Mitaufsteiger TC Raadt und eine Woche später, am 19. Juni, gegen den amtierenden Deutschen Meister Gladbacher HTC. Diese drei Teams zählen zu den Favoriten auf den Titelgewinn. Außenseiter Oelde hofft, den ambitionierten Teams ein Bein stellen zu können.
An die Heimauftritte schließen sich drei Auswärtsspiele gegen potenzielle Konkurrenten um den Klassenerhalt an. Am Sonntag, 3. Juli, steht das Westfalenderby bei der TG Westfalia Dortmund an, die die Oelder in der vergangenen Hallensaison auf dem Weg zum Westfalenmeistertitel geschlagen hat. Beim DTV Hannover, Oeldes Auswärtsgegner am Samstag, 9. Juli, stehen unter anderem ehemalige Weltklassespieler wie der Schwede Jonas Björkman und der Tscheche Karol Kucera auf der Meldeliste. Das dritte Auswärtsspiel bestreiten die Blau-Weißen am Samstag, 16. Juli, beim KTHC Stadion Rot-Weiß Köln.
Saisonhöhepunkt soll am Samstag, 23. Juli, nach dem Heimspiel gegen Aschaffenburg die anschließende Party für den hoffentlich gemeisterten Klassenerhalt sein. Der Eintritt zu den Spielen ist abermals frei. Das Oelder Team hofft auf wertvolle Unterstützung. Die Sonntagsspiele beginnen jeweils um 11 Uhr, die Samstagspartien um 13 Uhr.

Einen interessanten Einblick bietet die Mannschaften allen Interessierten mit einer eigenen Facebook-Gruppe!


16.05.2011
Herren30-Erfolg bei "Oelde wettet, dass..."

Oelde (gl). Am Ende sind sie alle Gewinner: die Kandidaten, die Initiatoren und die Zuschauer. Die Kandidaten, weil sie die verdiente Anerkennung für ihren Einsatz erhalten haben. Die Initiatoren, weil es ihnen gelungen ist, die Innenstadt ideenreich zu beleben. Und die Zuschauer, für die Spannung und Spaß garantiert gewesen sind.
Die zweite Auflage der Großveranstaltung „Oelde wettet, dass ...“ hat am Samstagvormittag gehalten, was die Beteiligten im Vorfeld an Nervenkitzel, Unterhaltung und Überraschung versprochen hatten. Betretene Gesichter sieht der Zuschauer nur einmal: Als ein stattlicher Regenguss über der Stadt niedergeht und für einige Minuten nicht klar ist, ob auch die beiden verbleibenden Wetten noch über die
Bühne gehen können. Doch Petrus hat ein Einsehen, und so sind sich am späten Mittag nicht nur Citymanager Helmut Jürgenschellert und Moderator Martin Brockschnieder (Sparkasse Münsterland Ost) einig: „Es hat sich wieder gelohnt!“
Das Konzept, auf das die beiden Organisatoren mit ihren Helfern bei „Oelde wettet, dass ...“ setzen, funktioniert: weil Vereine nicht nur die Chance bekommen, ihre Kasse aufzubessern, sondern auch Gelegenheit, dabei ihre Gemeinschaft zu stärken und sich in der Öffentlichkeit als solche zu präsentieren. Weil es nicht darum geht, höher, schneller, weiter zu kommen, sondern darum, die unterhaltsamsten Ideen zu entwickeln. Und weil die Verantwortlichen klug genug sind, die Veranstaltung nicht jedes Jahr durchzuführen, sondern bis zur nächsten Auflage zwei Jahre und damit genug Zeit vergehen zu lassen.
Und so hat das Publikum am Samstag wieder Lust auf das bunte Spektakel, bei dem es beispielsweise möglich ist, dass Stellvertretende Bürgermeister auf dem Dreirad übers Parkett sausen, dass ein inoffizieller Weltrekord aufgestellt wird und ein Radfahrer auf dem Auto unterwegs ist. Wenn nicht hier, wo dann?
Wie sagt Kandidat Tim Westermann nach seinem Auftritt: „Es ist verdammt anstrengend, aber es macht sauviel Spaß.“ Er meint seine Sportart Rollstuhlbasketball – und doch trifft er damit wohl auch seinen Einsatz an diesem Morgen und die Veranstaltung als Ganzes. Wetten, dass ...?




Sieben Vereine für ihren Einsatz und ihre Ideen belohnt


Oelde (eh). Sieben Wetten hatten die Organisatoren für die zweite Auflage von „Oelde wettet, dass ...“ ausgewählt. Dank ihres Engagements konnten sich am Ende alle beteiligten Vereine jeweils über weitere 500 Euro Gewinn freuen.
Den Mountainbikern des RSV Schwalbe gelang es, einen Müllwagen über mehr als zehn Meter Strecke zu ziehen. Mit dabei: Guido Huster, Maik Wörtler, Michael Niemann, Yannik Winkelmann, Florian Wörtler, Daniel Empting, Matthias Bartels, Thomas Westenhorst, Jonas Huckebrink und Henry Köster.
Eine ungewöhnliche Art, einen Ball ins Tor zu befördern, hatten sich Thomas Ludwig und Adrian Gerling vom AC Oelde ausgesucht: Sie schossen mit den Hinterrädern ihrer schleudernden Karts. Für die erforderlichen zehn Treffer brauchten sie knapp zwei statt erlaubter drei Minuten.
Da Oeldes Uhren, wenn nötig, etwas langsamer gehen, warfen und schossen 100 Kinder der Overbergschule die geforderten 75 Bälle in einen in vier Meter Höhe hängenden Korb.
Ihrer Ankündigung, einen inoffiziellen Weltrekord aufzustellen, ließ die Bundesliga-Herren30-Mannschaft des TC Blau-Weiß Oelde Taten folgen: 18 Couroons in drei Minuten, das waren weit mehr als genug. Zum Team gehörten Christian Miele, Klaus Acker, Mike Langenberg, Jörn Stövesand, Thomas Niehaus, Kai Berenskötter und Christian Heerig.
Mountainbiker Marco Austermann (RC Bergteam) gelang sein Ritt auf einem fahrenden Auto, das Team des Wichernkindergartens schlug locker die Prominentenmannschaft mit Heinz Junkerkalefeld,
Peter Kwiotek, Jörg Tippkemper sowie den Pfarrern Wolfgang Bovekamp und Georg Michael Ehlert im Dreiradfahren.
Tim Westermann, Schüler der Erich-Kästner-Schule, verlor zwar im Rollstuhlbasketball gegen „Glocke“-Redakteur Knut Reimann, doch Verlierer gab es an diesem Tag nicht.


Zitate


"Der Geräteschuppen dieser Vereine ist größer als unser Clubhaus." Christian Miele über die Gegner in der Tennis-Bundesliga.
"Bei unserem ersten Heimspiel am 5. Juni gegen Erlangen wird uns Daviscup-Teamchef Patrik Kühnen coachen." Tennisspieler Thomas Niehaus.
"Tennis-Bundesliga – das sind Spieler, die sehen Sie sonst nur in Wimbledon." Martin Brockschnieder beim Auftritt des TC Blau-Weiß.



13.05.2011
1. Herren30 bei "Oelde wettet, dass..."

Oelde (grs). Tennisgeschichte haben sie für Oelde bereits geschrieben. Im Jahr 2010 gab es für die erste Herren-30-Mannschaft des Tennisclubs Blau-Weiß nur einen Weg: punkten und siegen.
„Die Euphorie-Bälle des vergangenen Jahres wollen wir auch in dieser Saison nutzen. Und selbstverständlich möchten wir damit auch am morgigen Samstag bei ‚Oelde wettet, dass …’ gewinnen“, betont Christian Heerig. Lachend verbessert ihn sein Mitstreiter Kai Berenskötter: „Wir wollen nicht nur – wir werden.“
Der inoffizielle Weltrekord, aufgestellt beim Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum, lautet: Sechs Couroons in drei Minuten. Selbstbewusst behaupten die in der ersten Bundesliga spielenden Teilnehmer der Oelder Herren-30-Mannschaft: „Wir schaffen mehr.“
Fragt man sie nach ihrem Erfolgsgeheimnis im Tennissport, so lautet die Antwort der Mitglieder des sympathischen Teams: „Freundschaft, Mannschaftsgeist und die Unterstützung eines kleinen, aber tennisverrückten Vereins.“ Und wenn Thomas Niehaus sagt: „Ob wir die Wette gewinnen, wird abhängig sein vom Wind, von unserer Treffsicherheit und davon, wie nervös wir sind. Denn eine solche Herausforderung haben wir nicht jeden Tag“, klingt das schon eher wieder bescheiden.
Aber Niehaus‘ verschmitztes Lächeln spricht Bände. Kein Zweifel, die gute Stimmung der Herren untereinander und ihr Spaß am Sport wirken ansteckend. Und nicht nur aus diesem Grund sollten sich Interessierte am Samstag die Veranstaltung „Oelde wettet, dass …“, die ab 11 Uhr auf dem Marktplatz stattfinden wird, nicht entgehen lassen.
Doch was ist überhaupt ein Couroon? Die Erklärung der Spieler: „Es ist ein spezieller Schlag, der selten vorkommt. In einem ernsthaften Spiel spielt man ihn nicht absichtlich. Der Ball schlägt kurz hinter dem Netz auf und kommt durch seinen eigenen Drall wieder zurück.“


07.04.2011
Herren30 präsentieren ihr "Angriffs"-Plakat für die kommende Sommersaison 2011 in der 1. Bundesliga

Die 1. Herren30-Mannschaft präsentiert ihr Werbeplakat für die diesjährige Saison: Die 1. Bundesliga ruft und verspricht spannende Spiele mit folgenden Stars in der Hauptrolle:

Herren30 Cover 2011

Das Plakat als druckbare Version herunterladen! (ca. 10MB, PDF)

06.03.2011
Herren30 ist Mannschaft des Jahres im WTV


Die 1. Herren30-Mannschaft des Oelder Tennisclub Blau-Weiss wurde mit 34,6% aller online abgegebenen Stimmen Mannschaft des Jahres 2010 im WTV. Damit hat die Mannschaft gestandene Teams wie die Bundesliga-Mannschaft von Blau-Weiss Halle (26,2%) klar hinter sich gelassen.
Die Mannschaft bedankt sich bei allen Teilnehmern für die Unterstützung. "Das ist der beste Saisonabschluss, den man sich vorstellen kann! Vielen Dank an alle!!!", so Christian Heerig, Spieler der  Bundesliga-Mannschaft.



(Überreichung der Urkunden an alle anwesenden Spieler)


(stehend v. li.) WTV-Vizepräsident Elmar Schlüter, WTV-Cheftrainer Jens Wöhrmann, der Oelder TC BW mit Dirk Homscheid, Markus Bannert, Christian Miele, Christian Heerig;
(hockend v. li.) Thomas Niehaus, Kai Berenskötter und Klaus-Dieter Acker.


Wir bedanken uns beim Fotografen Dietmar Wäsche für die Erlaubnis zur Bilderverwendung.
Weitere Infos zur gesamten Saison 2010 der 1. Herren30-Mannschaft gibt es hier im Jahresrückblick!


24.01.2011
Herren 30 holen den Westfalenmeistertitel nach Oelde

Die Erfolgsgeschichte der Herren 30 des OTC Blau-Weiß hat ein weiteres Kapitel bekommen. Am vergangenen Samstag besiegte das Team die SVG Münster im Finale um die Tennis Westfalenmeisterschaft mit 4:2. Für die Punkte und somit den Titel in der höchsten Spielklasse der Winterrunde sorgten in den Einzeln David Skoch gegen Sebastian Groß (6:4; 6:4), Dirk Homscheid gegen Michael Thiemann (6:3; 6:4) und Christian Heerig gegen Christian Thiemann (6:3; 6:4). Markus Bannert unterlag Mark Bußmann knapp (4:6; 6:7). Mit einer beruhigenden 3:1 Führung ging es in die entscheidenden Doppel. Den wichtigen vierten Punkt holten Homscheid/Miele gegen Bußmann/Thiemann im Matchtiebreak des dritten Satzes (7:5; 2:6; 10:8), während Skoch/Bannert den Münsteranern Groß/Thiemann den Punkt überlassen mussten. Oberschiedsrichter Erich Stukenbrock, der im Namen des Westfälischen Tennisverbandes die Siegerehrung durchführte zeigte sich beeindruckt von dem überaus fairen Umgang der Kontrahenten und wieder einmal von der guten Stimmung, für die die rund 150 Zuschauer im Tenniscenter Mersmann während der Spiele sorgten. Diese Begeisterung trägt die Mannschaft von Erfolg zu Erfolg. „Wir sind überglücklich, dass wir die Winterrunde mit einem Titel abschließen konnten und möchten uns ganz herzlich bei unseren Fans bedanken, die uns heute wieder zum Sieg verholfen haben. An diese Leistung wollen wir im Sommer anknüpfen, und versuchen, weitere blau-weiße Tennisfeste zu feiern.“, sagte Markus Bannert nach der Pokalübergabe. Doch bevor nun die Vorbereitungen auf die 1. Bundesliga beginnen können, wurde der Titel bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.




Geschafft! Oelde ist Wesfalenmeister!!!

v.l. oben: David Skoch, Kai Berenskötter, Thomas Niehaus, Markus Bannert
v.l. unten: Dirk Homscheid, Klaus Acker, Christian Heerig, Christian Miele



Oberschiedesrichter Erich Stukenbrock bei der Siegerehrung mit Teamkapitän Kai Berenskötter


Weitere Bilder folgen in Kürze...

HIER kannst du dir ein kurzes Interview mit Dirk Homscheid bei RadioWAF vom Sonntag, den 24.01.2011 anhören (ab 6:58min)!

Hier kannst du dir den Spielplan des Endspiel-Tages anschauen!



05.01.2011
Finale um Herren30 Winter-Westfalenmeisterschaft

Jetzt ist es amtlich: Am Samstag, den 22.01.2011 findet in der Mersmann-Halle in Oelde das Finale um die Winter-Westfalenmeisterschaft der Herren30 statt. Der Gegner ab 13 Uhr heißt "SVG Münster 91", der unserer 1. Herren30-Mannschaft natürlich aus vorangegangenen Spielen sehr wohl bekannt ist.
Unsere Winter-Westfalenliga-Mannschaft um Kapitän Christian Heerig rechnet sich natürlich auch gute Chancen gegen die Münsteraner aus, jedoch wird die Mannschaft die Unterstützung der heimischen Fans benötigen. Diese haben die Möglichkeit, hautnah mitfiebern zu können, denn der mittlere Platz wird extra für die Zuschauer reserviert. Gespielt wird somit nur auf Platz 1 und Platz 3.
Der Dank gebührt vorab allen Abonnenten, die extra ihre Stunden auf einen anderen Tag gelegt haben. Weiterhin dankt die 1. Herren30-Mannschaft natürlich dem Tenniscenter Mersmann für die Organisation und den reibungslosen Ablauf der Bewirtung.

So, nun wollen wir der Mannschaft die Daumen drücken und erfolgreich in das neue Jahr starten!!!


24.12.2010
Weihnachtsgrüße vom ganzen Team


Herren30-Weihnachtsgruss



13.12.2010
Herren30 im Finale um Westfalenmeisterschaft

Die Herren 30 des Oelder TC BW sind noch immer nicht angekommen. Auch im Winter machen sie selbst vor dem Erstligisten TG Dortmund keinen Halt und siegten dort am vergangenen Wochenende mit 4:2. Damit sind die Oelder qualifiziert für das Finale um die Westfalenmeisterschaft, das am Wochenende des 22./23. Januars in Oelde ausgetragen wird.

Mit Dirk Homscheid und Christian Miele ging die erste Runde am Sonntag an den Start. Beim Oelder Punktegarant Homscheid brannte nichts an, er siegte glatt in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:1 gegen Henrik Müller-Frerich, der zwei LKs besser eingestuft ist. Miele hatte es schwer gegen den im Sommer ungeschlagenen Erstligisten Mathias Nieweg und musste sich 6:3 und 6:2 geschlagen geben. David Skoch und Christian Heerig gingen dann bei einem 1:1-Zwischenstand auf die Courts. Der Tscheche kam es im zweiten Satz richtig auf Touren, er siegte 7:5 und 6:2. Auch auf Heerig war Verlass. Nach einem 6:3 im ersten Satz, wurde es beim 7:5 etwas enger, doch der Oelder erspielte seinem Team somit eine überlegene 3:1-Führung nach den Einzeln. Nachdem die Doppel aus verletzungstechnischen Gründen nicht gespielt wurden, teilte man sie untereinander auf, sodass es zum Endstand von 4:2 für die Oelder Tenniscracks kam.

„Unser Erfolg rührt vor allem von einem starken Teamgeist. Wir verstehen uns super, machen privat vieles zusammen und haben einfach die gleiche Einstellung, dass wir vieles für den Sieg tun würden“, erklärt Kai Berenskötter, Mannschaftsführer des Teams, diese scheinbar nicht endende Siegesserie. Die Oelder freuen sich auf das Finale gegen die SG Münster im Januar zuhause. „Die Spiele sind eine gute Einheit, um sich auch auf den Sommer vorzubereiten, sodass wir mit dem Sieg über einen Erstligisten wie Dortmund natürlich Selbstbewusstsein für unsere erste Saison in der Ersten Bundesliga tanken können“, gibt auch Christian Heerig sich zufrieden nach der erzielten Leistung. Somit heißt es am Wochenende des 22./23. Januars weiter Daumen drücken. Der genaue Wochentag wird noch bekannt gegeben.


30.11.2010
Wahl zur WTV-Mannschaft des Jahres

Auch in diesem Jahr sucht der WTV die besten Spieler- und Spielerinnen und die beste Mannschaft aus dem WTV-Bezirk. Eigentlich nichts besonderes, möchte man meinen.
DOCH!
In diesem Jahr ist nämlich der OTC dort vertreten, und zwar mit seiner 1. Herren30-Mannschaft in der Kategorie "Beste Mannschaft des Jahres im WTV". Wir möchten euch nun bitten, auch eure Stimme für unsere Mannschaft abzugeben. Sie hat wirklich eine Menge geleistet in diesem Jahr und den OTC zu dem gemacht, was er jetzt ist: Ein angesagter Verein, zu dem man gerne hinaufschaut!

Unter diesem Link könnt ihr eure Stimme abgeben: Westfälische Sportlerwahl des Jahres 2010


01.11.2010
Glänzender Winter-Auftakt


Am vergangenen Samstag setzten die Herren-30 des Oelder TC BW ihre Siegesserie des Sommers fort und starteten mit einem 6:0-Sieg in die Winterrunde.

In der Westfalenliga trafen die Oelder bei ihrem einzigen Heimspiel auf den SC Hörstel. Schon in der ersten Runde machten Dirk Homscheid an Position zwei und Klaus Acker an Position vier kurzen Prozess. Die Oelder siegten nach nicht einmal einer Stunde völlig souverän. Dirk Homscheid entschied die Partie mit 6:2/6:1 für sich und Klaus Acker zeigte bei seinem 6:1/6:1 ebenfalls keinerlei Schwachstellen.

Genauso ging es in der zweiten Runde weiter. Bei Markus Bannert, der an Position eins antrat, wurde es nach klarem 6:1 im ersten Satz nur im zweiten Satz enger. Doch am Ende war auch er mit 6:4 überlegen. Christian Heerig hatte eine kleine Anlaufschwäche, doch auch bei ihm brannte bei einem Ergebnis von 6:3 und 6:0 nichts an.

Auf eine Klatsche im Doppel verzichteten dann die Gegner, sodass es zum Endergebnis von 6:0 für die Oelder kam. „Die geschlossen starke Teamleistung setzt sich fort und wir folgen wie im Sommer auch in der Winterrunde unserem Motto ‚Wir machen das klar’“, zeigt sich Sportwart und Mannschaftsführer Kai Berenskötter weiterhin optimistisch. Einen nächsten Schritt Richtung OTC-Wintermärchen können die Oelder am nächsten Spieltag beim TC HW Gladbeck setzen. Die Oelder schlagen dort am Samstag, 13. November auf und hoffen auf einen weiteren Sieg, damit es beim letzten Auswärtsspiel bei der TG Westfalia Dortmund zum Endspiel in der Gruppe kommt.


20.07.2010
Team bei RadioWAF

Das große Wochenende des Oelder TC BW ist nun schon wieder Vergangenheit, der Aufstieg der Herren-30-Mannschaft in die Erste Bundesliga ist geschafft, die Nachwehen der großen Empfangsparty am Samstag vergehen langsam und viele der Spieler können es noch immer nicht realisieren.

Am Sonntag hatte das Team noch einen besonderen, gemeinsamen Termin. Sie waren beim lokalen Radiosender Radio WAF eingeladen, um über ihren riesigen Erfolg zu berichten. Geschlossen und stolz fuhr das Team nach Warendorf und stand Rede und Antwort. Im Anschluss gab es noch eine letzte Zusammenkunft an der heimischen Anlage, um den Radiobeitrag gemeinsam mit einigen anderen Mitgliedern anzuhören. So ging man dann nach einigen aufregenden und unvergesslichen Wochen auseinander. Für den ein oder anderen steht erst einmal Urlaub an und sicherlich freuen sich die Spieler nach stressigen Wochen auch mal Zeit mit ihren Familien zu verbringen. „Für dieses unvergessliche Abenteuer waren wir viele Wochenenden unterwegs und haben auch unter der Woche abends ständig trainiert und organisiert. Da sind die Familien oft zu kurz gekommen“,  lässt Mannschaftskapitän Berenskötter die Zeit Revue passieren.

Trotzdem denken einige Spieler auch schon an die Zukunft. Und eines steht für alle fest. Sie werden als Team so bestehen bleiben und auch von den auswärtigen Spielern gibt es schon Zusagen für das nächste Jahr. Ein Vorteil des Aufstiegs ist, dass die zukünftigen Anreisen zu den Spielen nicht mehr so weit sind. „Es sind Vereine wie Gladbach, Hannover, Köln und Dortmund in der Ersten Bundesliga vertreten, da erhoffen wir uns mindestens genauso viel heimische Unterstützung wie in diesem Jahr“, schwärmt Klaus Acker noch immer von der enormen Unterstützung des Klubs.


19.07.2010
Aufstieg ins Oberhaus

Aufstieg in die 1. Bundesliga

„Traum vom OTC, ist nun wahr ole“ stimmten die heimischen Fans am Samstagabend zu späterer Stunde an. Gegen den TC Rotenbühl Saarbrücken holten sich die Oelder einen 6:3-Sieg und machten somit den Aufstieg in die Erste Bundesliga perfekt.

Bereits am Freitag reisten die Oelder samt Spielerfrauen und ihrer Fangemeinschaft nach Saarbrücken und hielten an ihrem Motto „Wir machen das klar“ so fest, dass alle Beteiligten an die Erfüllung des OTC-Wunders glaubten. Am frühen Samstagmorgen weckte der Mannschaftskapitän Kai Berenskötter, ausgestattet mit einer Videokamera, alle Mitgereisten und so dokumentierte er einen unvergesslichern Tag.


Die Saarbrücker traten wie erwartet in Bestbesetzung an und begrüßten ihre Gäste auf einer traditionellen Anlage, die auf einer Anhöhe mit einem wunderschönen Blick über die Stadt liegt. In der ersten Runde starteten Jordi Marse Vidri, Markus Bannert und Dirk Homscheid. Wie erhofft stand es nach diesen Einzeln 2:1 für Oelde, sodass die zweite Runde mit dem Tschechen David Skoch, dem Schweden Tobias Svantesson und Christian Heerig eine gute Ausgangslage hatte. Die Spannung stieg ins Unermessliche, als alle Spieler der zweiten Runde ihre Einzel in den Tiebreaks entscheiden mussten.  Svantesson und Heerig holten die zwei wichtigen Punkte, die den Aufstieg bereits perfekt machten. Doch die Oelder freuten sich zunächst nur intern, sie brannten doch zu sehr darauf auch noch den letzten Spieltag mit einem Sieg zu krönen. „Es war so spannend, von sechs Einzeln mussten vier über den Tiebreak entschieden werden, es hätte genauso gut 4:2 für Saarbrücken stehen können“, zeigte sich Christian Miele sichtlich entspannt von der optimalen Ausgangslage nach den Einzeln.

Sie setzten in den Doppeln auf die scheinbar unbezwingbaren Blau-Weißen Skoch/Svantesson. Skoch, die momentane Nummer 60 und Svantesson, die ehemalige Nummer zehn der Doppel-Weltrangliste waren eine wahre Augenweide für Tennisliebhaber. Miele/Marse Vidri siegten traditionell im zweiten Doppel und im dritten kam neben Thomas Niehaus der Mannschaftskapitän Kai Berenskötter zum ersten Mal in dieser Saison zum Einsatz. Sie unterlagen leider im Champions-Tiebreak. Trotzdem war schnell der fünfte Siegpunkt da und ab dann stieg die große Siegesparty. Es wurden frisch bedruckte T-Shirts ausgepackt, die Sektkorken knallten und die Mannschaft sowie alle Mitgereisten machten sich schleunigst auf den Weg, damit sie mit dem gesamten Verein diesen wohl größten sportlichen Erfolg der Oelder Tennisgeschichte bis in die frühen Morgenstunden feiern konnten.


Würdevoller Empfang auf der heimischen Anlage

Um Punkt 22.45 Uhr traf der Spielerbus mit den Aufsteigern des Oelder TC BW an der heimischen Anlage an. Sie wurden empfangen von zahlreichen Mitgliedern, Freunden und Helfern des Vereins, die sich im Spalier aufgestellt hatten.

Die Spieler wurden einzeln auf der Anlage begrüßt und liefen bei passender Musik und begleitet von einer Ansage gemäß ihrer Spielerpersönlichkeit durch den Spalier von jubelnden Fans. „Der Empfang war der Wahnsinn! Das ist Champions League Niveau“, gab sich Christian Heerig völlig überwältigt von der Atmosphäre. Markus Bannert blickt an diesem Tag nicht nur zurück, sondern schon auf das nächste Jahr: „Das Wunder von Oelde ist perfekt! Fünf Aufstiege in vier Jahren und jetzt ist das "Dorf Oelde" in der Ersten Bundesliga mit namhaften Vereinen wie Hannover, Köln, Gladbach und Stuttgart. Wir sind stolz auf uns und unseren Verein, da wir mit Abstand die meisten Zuschauer und die besten Fans der Zweiten Liga hatten und der Aufstieg daher auch verdient ist. Wir hoffen, dass wir die Euphorie ins nächste Jahr retten können und wir auch unterstützt werden, wenn wir mal richtig was auf die Mütze bekommen.“


Das sympathische Team nutzte an diesem Abend auch die Gelegenheit sich bei allen Mitgliedern und Helfern zu bedanken, die auf freiwilliger Basis so viel Engagement gezeigt haben.  Der gesamte Klub stieß gekleidet in einheitlichen Aufstieg-T-Shirts mit „Erste-Liga-Sekt“ an und tanzte, sang und feierte ausgiebig bis in die tiefen Morgenstunden.

Am nächsten Morgen erwachten die Spieler und Christian Heerig konnte es immer noch nicht glauben und schrieb an alle: „Traum vom OTC! Aufgewacht, auf die Tabelle geschaut und es ist tatsächlich wahr! Realisiert haben wir es aber alle noch nicht wirklich.“


14.07.2010
Vier gewinnt: OTC setzt auf Sieg in Saarbrücken

Die Euphorie ist grenzenlos, die Nervosität steigt von Tag zu Tag. Am kommenden Samstag kann das Herren-30-Team des Oelder TC BW ab 11 Uhr in Saarbrücken ihre Siegesserie perfektionieren und den Aufstieg in die Erste Bundesliga erreichen.

Die Saarbrücker sind momentan hinter den Oeldern auf dem dritten Tabellenplatz und da nur die ersten beiden aufsteigen, kommt es nun zum ganz großen Finale. Vier Punkte reichen den Oeldern zu einem Aufstieg, denn selbst bei einer knappen Niederlage hat das Team eine bessere Punktebilanz als die Gastgeber aus dem Saarland, die in dieser Saison schon zwei Partien verloren hat. Bereits am Freitag reisen die Blau-Weißen, begleitet von etwa 50 Fans, zum TC Rotenbühl Saarbrücken, um am darauffolgenden Morgen ausgeruht auf die Courts zu gehen.

Der Saarbrücker Traditionsklub setzt auf seinen Toppositionen komplett auf eine geballte „Franzosen-Power“, denn dort sind Spitzenspieler aus dem Elsass gemeldet, die sich in dieser Saison schon bewährt haben. „Wenn Saarbrücken in Bestbesetzung antritt, kann es für uns gefährlich werden“, gibt sich Christian Miele noch verhalten. Doch die gesamte Mannschaft ist überaus motiviert jetzt auch noch den großen Schritt in die erste Liga zu schaffen.

Mit welcher Aufstellung die Blau-Weißen antreten, wird erst kurz vorher festgelegt. Der Tscheche David Skoch spielt momentan noch ein Turnier und somit ist sein Einsatz noch nicht gesichert. Aber über eines ist sich die komplette Mannschaft einig: „Wir werden auf jeden Fall mit einer starken Besetzung an den Start gehen, denn jetzt ist das Ziel der Aufstieg“, gibt Mannschaftskapitän Kai Berenskötter die Stimmung bei den Spielern wieder. Somit heißt es nun Daumen drücken, sodass es am Samstag erneut das traditionelle Siegesbad und einen entsprechenden Empfang bei der „Hot Summer Party“ auf der heimischen Anlage gibt.


12.07.2010
OTC holt sich beste Ausgangslage für den Aufstieg

Um Punkt 18 Uhr nahmen die Herren 30 des Oelder TC BW ihr nächstes Siegesbad. Ein 8:1-Triumph gegen den TC Biberach war perfekt und somit haben die Oelder sich eine optimale Ausgangslage für den Finaltag um den Aufstieg in die Erste Bundesliga nächste Woche in Saarbrücken geschaffen.

Die Gäste aus Biberach kamen ohne ihre Topspieler Simon Schwarzkopf und Stefan Feyen, wodurch die Oelder direkt eine größere Hoffnung auf einen Sieg schöpften. Bei unerträglicher Hitze von über 35 Grad trat die erste Runde mit Petr Pala, Christian Miele und Klaus Acker an. Vor 250 Zuschauern demonstrierten die Oelder ein letztes Mal in dieser Saison auf eigener Anlage ihr Können. Und dies gelang perfekt.

Die Nummer zwei, der Tscheche Petr Pala, der zum ersten Mal für den OTC antrat, führte schnell mit 4:0, als sein Gegner Marcus Selg auf Grund der enormen Hitze aufgeben musste. Trotzdem zeichnete sich bereits in den ersten Spielen eine deutliche Überlegenheit des Tschechen ab. Erfreulich überzeugend zeigte sich diesmal Christian Miele, der zum vierten Mal im Einzel antrat und seinen ersten Sieg erzielen konnte. Miele zeigte gegen Oliver Adelmann sein umfangreiches Spielrepertoire, von harten Grundschlägen bis zu gefühlvollen Stoppbällen und behielt dabei eine unglaubliche Übersicht.  Klaus Acker hatte überhaupt keine Mühe und spielte souverän solide. Glatt in zwei Sätzen setzte er sich gegen Michael Kaiser durch.

Mit 3:0 nach der ersten Runde ging es zügig weiter mit Jordi Marse Vidri, Christian Heerig und Dirk Homscheid. Das war das Wetter des Spaniers Jordi Marse Vidri. Wie man sich einen spanischen Sandplatzspezialisten vorstellt, überzeugte der sympathische Spieler mit einer soliden Leistung. Ungetrübt von der Hitze gab er gegen Benjamin Köhle kein einziges Spiel ab. Dirk Homscheid an Position fünf hatte ein wenig mit der Hitze zu kämpfen. Gegen den Biberacher Björn Schneider setzte er sich wie schon die ganze Saison über souverän durch, war aber sichtlich erleichtert, den fünften Punkt für Oelde erbracht zu haben. Er bleibt im Einzel in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Der Wahl-Oelder Christian Heerig durchlebte in seinem Einzel eine Achterbahnfahrt. Der erste Satz war ausgeglichen und ging ein wenig unglücklich an den Gast Jochen Moll, der in dieser Saison auch noch kein einziges Einzel verloren hat. Im zweiten Durchgang lag Heerig schnell mit 4:1 hinten und es schien nichts mehr zu gelingen. Doch dann wendete sich das Blatt, Heerig traf wieder alles und kam auf 4:4 ran. Doch sein Gegner zeigte kaum Schwächen und Heerigs Fehlerquote zum Ende des Matches stieg, sodass er  sich enttäuscht von seiner Leistung geschlagen geben musste.

Bei einem Spielstand von 5:1 waren die Doppel nur noch Schönheitspflege für das Ergebnis. Man wollte noch möglichst viele Punkte holen, um eine gute Ausgangsbasis für das Spiel in Saarbrücken zu bekommen. Pala/Heerig, Miele/Marse Vidri und Bannert/Homscheid gingen auf die Courts.

Der sechste Punkt war durch das zweite Doppel schnell da, weil die Gegner von Miele/Marse Vidri beim Stand von 5:0 für Oelde aufgaben. Die beiden anderen Doppel wurden jeweils nach verlorenem ersten Satz im dritten Satz im Champions-Tiebreak gewonnen.

Kaum war die Begegnung gewonnen und das Siegesbad genommen, fingen die ersten Blau-Weißen an zu rechnen, wie man in Saarbrücken spielen müsse, um aufzusteigen. „Uns würde sogar eine knappe Niederlage zum Aufstieg in die Erste Liga reichen, aber wir setzen natürlich komplett auf Sieg“, gibt sich Markus Bannert sehr optimistisch. Sichtlich begeistert zeigte sich Acker von dem erneuten Engagement der Helfer und Zuschauer: „Es ist unglaublich, wie viele Leute aktiv mitarbeiten, um ein schönes Ambiente zu schaffen und dass so viele Zuschauer bei der Hitze den Weg auf die Anlage suchen.“


18.06.2010
Herren30 sichern sich den Klassenerhalt mit 3. Sieg

Das Tenniswunder der OTC-Herren hat immer noch kein Ende gefunden. Die Oelder Herren 30 siegten am Sonntag beim 1. FC Nürnberg mit 5:4 und sicherten sich somit den verdienten Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga.

Bereits am Samstag reiste das Team samt einer hohen Zahl an Ersatzspielern und dem Mannschaftsarzt Dr. Thomas Dünninghaus nach Nürnberg, um am Sonntag ausgeruht ab 11 Uhr auf die Courts zu gehen. In der ersten Runde starteten Marse Vidri Jordi, Markus Bannert und Dirk Homscheid. Der an Nummer zwei positionierte Spanier gewann gegen Mathias Frenzel  schnell den ersten Satz mit 6:0 und war seinem Gegner weit überlegen. Dieser gab dann Anfang des zweiten Satzes auf Grund eines erneut aufkommenden Muskelfaserrisses auf. Markus Bannert konnte nach glänzenden Leistungen in den vergangenen Begegnungen an diesem Spieltag nicht zu seiner gewohnten Form finden und unter lag mit 6:2 und 6:3 dem Nürnberger Carsten Hübscher. Dirk Homscheid spielte in seinem Einzel gegen Filip Roy Tennis vom anderen Stern. Am Ende des zweiten Satzes hatte er sich in solch einen Rausch gespielt, dass er sogar Returns als Stopps spielte und damit direkte Punkte erzielte. „Es stand so schnell 6:1/6:1. So eine überragende Leistung habe ich noch nicht oft gesehen“, zeigte sich Kapitän Kai Berenskötter äußerst beeindruckt.

Mit einer 2:1-Führung konnten somit der Tscheche David Skoch, Ariel Andres Rossi und Christian Heerig die Asche betreten. David Skoch trat gegen Petr Kralert an und schien nach einem deutlichen 6:0 im ersten Satz klarer Sieger zu sein. Doch im zweiten Satz tat sich die Nummer eins der Oelder plötzlich ungemein schwer, haderte mit sich selbst und gab den Satz mit 7:5 ab. Der Champions-Tiebreak im dritten Satz ging dann mit 10:8 an den Gastgeber aus Nürnberg. „Wir hatten eigentlich fest mit diesem Punkt gerechnet“, so Berenskötter. Doch es stand erst 2:2, wobei Christian Heerig bereits den ersten Satz mit 6:2 gegen Davis Bronner verloren hatte. Auch den zweiten Durchgang musste der Oelder mit 6:4 abgeben und zog daraus sein persönliches Fazit: „Ich habe eigentlich gutes Tennis gespielt, aber ich konnte heute einfach nicht die „Bigpoints“ für mich entscheiden.“ Die Hoffnung mit einem 3:3-Zwischenstand in die Doppel zu gehen lastete nun auf dem Argentinier Ariel Andres Rossi. Mit 6:1 hatte der quirlige Südamerikaner seinen Gegenüber Andreas Kriebel mürbe gespielt. Mit einer Seelenruhe brachte Rossi jeden Ball ins Feld, spielte nahezu fehlerfrei und entschied den zweiten Satz sogar mit 6:0 für sich.

Nun mussten zwei Doppel her. Die Oelder waren sich ihrer Doppelstärke bewusst und setzten sogar darauf drei Doppel zu gewinnen. Das Doppel Skoch/Homscheid fertigte die Nürnberger Kriebel/Hübscher mit 6:2 und 6:0 ab. Die Kombination aus Skoch, der vor zwei Wochen noch im Doppelfinale in Queens angetreten war, mit dem Doppelexperten Homscheid schien unschlagbar. Im zweiten Doppel setzten die Oelder auf Jordi/Miele. Auch die beiden bestätigten ihre Leistung, siegten deutlich mit 6:2 und 6:3 und machten somit den Tagessieg perfekt. Doch auch das dritte Doppel Rossi/Bannert kämpften um ihren Doppelpunkt. Nach verlorenem ersten Satz, holten die Oelder den zweiten Durchgang, mussten sich aber leider im Champions-Tiebreak mit 10:7 geschlagen geben.

Am Ende zählen aber die fünf Punkte und somit der Sieg. Die Freude der Oelder war so riesig, dass sie nach ihrem Erfolg direkt in den Brunnen vor ihrem Hotel in Nürnberg sprangen, um aus dem Traum dieser Bundesliga-Saison zu erwachen. Doch der Traum geht weiter, nämlich am kommenden Sonntag ab 11 Uhr beim Gruppenfünften, dem TC Oberwerth Koblenz.


16.06.2010
Tenniszauber der Herren30 geht weiter

Kaum haben die Herren-30 des Oelder TC BW den 5:4-Sieg vom vergangenen Wochenende in der Zweiten Bundesliga realisiert, schon laufen die Planungen für den nächsten Heimspieltag am kommenden Samstag auf Hochtouren. „Kommt er oder kommt er nicht?“, das war die Frage, die sowohl die Spieler als auch viele der Hauptorganisatoren der Bundesligaspieltage Anfang dieser Woche beschäftigte. Gemeint ist der grandiose französische Tennisspieler und Entertainer Henri Leconte. Dienstagabend erteilte Christian Miele grünes Licht und  bestätigte, dass der Franzose am kommenden Wochenende an Position eins für die Oelder auf dem Court stehen wird.

Die Oelder treffen am Samstag ab 11 Uhr auf der Anlage an der Hans-Böckler-Straße auf den TC Raadt, der in der Gruppe die absolute Favoritenrolle einnimmt und einen sicheren Aufstieg in die Erste Bundesliga anstrebt. Mit Lars Burgsmüller und Tomas Behrend befinden sich Spieler in der Mannschaft, die einst in der Weltrangliste unter den Top 100 geführt wurden und auch im Daviscup zum Einsatz kamen. „Mit der Mannschaft könnten die Gäste aus Raadt auch in der Ersten Bundesliga ganz oben mitspielen“, betont Christian Miele die Stärke der Gegner.

Das bedeutet, dass die Oelder als klare Außenseiter in die Begegnung gehen und selbst in Bestbesetzung wenige Chancen hätten. Daher verzichten sie an diesem Spieltag auf den Einsatz ihrer Topspieler David Skoch und Marse Vidri Jordi. „Wir wollen an die sensationelle Stimmung vom vergangenen Wochenende anknüpfen und mit dem Franzosen Henri Leconte ein unvergessliches Tennisfest feiern“, so stellt Christian Heerig den Spaß für die Zuschauer in den Vordergrund. Zudem fliegen die Oelder den beliebten kleinen Argentinier Ariel Andres Rossi ein, der auch schon im vergangenen Jahr für Oelde im Einsatz war. An den weiteren Positionen setzen die Blau-Weißen wieder auf ihre heimischen Spieler. Markus Bannert, Christian Heerig, Christian Miele und Klaus Acker versuchen auch an den hinteren Positionen Tennis vom Feinsten zu bieten.

Das Ziel des Klassenerhaltes verlieren die Oelder dennoch nicht aus den Augen. „Wir  brennen weiterhin lichterloh und rechnen nach dem zweiten Sieg letztes Wochenende fest damit, während der Saison noch einen weiteren Sieg zur Sicherung des Klassenerhaltes zu schaffen“, so gibt sich Heerig weiterhin euphorisch. Die Mannschaft ist wie beflügelt vom sensationellen Sieg und der unglaublichen Kulisse des vergangenen Wochenendes und sie erwarten vor dem Hintergrund, dass Henri Leconte aufläuft noch mehr Zuschauer. Alle Beteiligten legen sich schon jetzt wieder ins Zeug, ein entsprechendes Ambiente zu schaffen, um alle Interessierten und Tennisfans mit in den blau-weißen Bann zu ziehen.


(Die Herren 30  des OTC freuen sich auf Unterstützung durch Henri Leconte:
oben v.l.: Christian Heerig, Marse Vidri Jordi, Christian Miele
unten v.l.: Klaus Acker, Markus Bannert, Dirk Homscheid)


14.06.2010
Unsere Herren30 gewinnen auch gegen Pfungstadt

Sie boten Tennis vom Feinsten und das vor prächtiger Kulisse, sicherten sich im zweiten Spiel den zweiten Saisonsieg und machten damit schon einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt – Oeldes Herren 30 gehen nach dem gestrigen 5:4 über Pfungstadt am kommenden Samstag als Tabellenzweiter ins Spitzenspiel gegen den punktgleichen Spitzenreiter TC Raadt.
Mit von der Partie wird dann übrigens der Franzose Henri Leconte sein. „Er hat uns sein Kommen zugesagt, wir rechnen fest mit ihm“, erklärte Christian Miele. Dann dürfte es auf der Anlage an der Hans-Böckler-Straße noch voller werden als gestern. Der ganze Verein hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und ein absolut zweitligawürdiges Ambiente geschaffen, das die rund 300 Besucher genauso überzeugte wie die offensichtlich richtige Mischung aus „geholten“ und heimischen Spielern.
So war dann auch ein „alter Bekannter“ in der lokalen Tennisszene der „Mann des Tages“: Der Beckumer Markus Bannert sorgte an Position zwei spielend mit dem 6:3, 7:6-Triumph über Andreas Lesch für die ganz große Überraschung und einen von am Ende vier Oelder Einzelpunkten.
Dirk Homscheid (an 5) und Klaus Acker (an 6) machten bei ihren 6:3, 6:3- beziehungsweise 6:2, 6:1-Erfolgen mit Kilbert und Sturm relativ kurzen Prozess und auch im Duell der Spitzenspieler hatte Pfungstadts Philipp Stockhoff gegen den für den Oelder TC BW spielenden Spanier Marse Vidri-Jordi nicht den Hauch einer Chance. Jordi gewann glatt mit 6:2, 6:2 und überzeugte dabei mit äußerst variablem Spiel und nahezu unglaublichen Stopps, die selbst seinem Gegner ein anerkennendes Lächeln abrangen.
Da Christian Miele und Christian Heerig ihre Partien nicht gewinnen konnten, ging es mit 4:2 in die drei Doppel, was die Entscheidung aber nur kurz verschob. „Wir hatten uns ganz bewusst für ein starkes erstes Doppel entschieden“, erklärte Christian Miele und die Paarung Jordi/Homscheid enttäuschte die in sie gesetzten Erwartungen nicht, behielt gegen Lesch/Vrbsky mit 6:1, 6:0 die Oberhand.
Noch zweimal werden die Oelder auf eigener Anlage Spitzentennis bieten. Am kommenden Samstag (ab 11 Uhr) gegen den haushohen Favoriten Raadt und dann am vorletzten Spieltag (10. Juli) gegen Biberach.


12.06.2010
Auftakt gegen den TC GG Pfungstadt

Am Sonntag ist der ganze Verein auf den Beinen. Zwar spielt nur eine Mannschaft (Anm. vom Vorstand: Korrektur: Die Herren40 spielen ebenfalls), aber alle helfen mit: Jugendspieler sind als Ballkinder unterwegs, die älteren Aktiven kümmern sich um den Grill. Schließlich trägt der Oelder TC Blau-Weiß (OTC) am Sonntag sein erstes Heimspiel in der Zweiten Bundesliga aus.
Die Herren 30 spielen ab 11 Uhr gegen den TC GG Pfungstadt („Die Glocke“ berichtete). Doro Linnenbrink-Stehmann, Zweite Vorsitzende des Vereins, kümmert sich zusammen mit Sigrid Thiel um die Organisation des Großereignisses für den kleinen Verein. Seit Wochenbeginn läuft die heiße Phase, täglich waren die Frauen auf der Anlage unterwegs. „Wir freuen uns einfach“, sagt Doro Linnenbrink-
Stehmann.
Obwohl es für den OTC ein Sprung ins kalte Wasser ist. Es ist das erste Bundesliga-Spiel in Oelde. Es gibt keine Erfahrungswerte. Wie viele Zuschauer werden kommen? Fragen, die erst am Sonntag beantwortet werden. Entsprechend plant der Verein mit allen Eventualitäten. Da das Clubhaus sehr klein ist, werden Bierwagen herangeschafft, eine Hüpfburg soll dem Nachwuchs ein wenig Abwechslung bieten. Die Plätze wurden noch einmal bearbeitet, die Linien erneuert. „Es muss alles relativ professionell sein“, erklärt OTC-Spieler Christian Miele. Allerdings legen Miele und der Vorstand Wert darauf,
dass es dennoch familiär zugeht. „Das macht mir richtig Spaß. Das ist für mich Vereinsarbeit“, erklärt Miele. Eben dass alle mit anpacken und sich nicht nervös machen lassen. „Wir probieren das einfach mal“, sagt Miele entspannt.
Gemeinsam wollen sie die Hürden, die es bei einem Bundesliga-Spiel gibt, meistern. Sportlich und organisatorisch. Deshalb ist am Sonntag der ganze Verein auf den Beinen.


08.06.2010
Herren30 präsentieren sich auf heimischer Anlage

Nach dem ersten Sieg in der Herren-30-Bundesliga laufen die Vorbereitungen beim Oelder TC BW auf Hochtouren. Zum allerersten Mal findet am kommenden Sonntag, 13. Juni ab 11 Uhr ein Bundesligaspiel auf der Anlage an der Hans-Böckler-Straße statt. Das Team schlägt  auf heimischer Anlage gegen den TC GG Pfungstadt auf. Damit treffen die Oelder auf die am höchsten spielende Herren-30-Mannschaft aus dem Bundesland Hessen und somit auf das Aushängeschild des Hessischen Tennisverbandes. Die Gäste aus Pfungstadt haben ihre erste Begegnung in dieser Saison ebenfalls mit 5:4 gegen den TC Biberach gewonnen und nehmen auch das Spiel gegen die Oelder sehr ernst. Sie reisen bereits am Samstag an, um am Sonntag gut vorbereitet in die Partie zu starten.

Die Mannschaft aus Pfungstadt vertraut schon seit Jahren auf Ihre lokale Auswahl von hessischen Spitzenspielern und ist daher komplett mit ehemals aktiven deutschen Bundesliga- und Regionalliga  Spielern gespickt. Genau diese große Leistungsdichte bzw. dieses Potential an guten Spielern macht die Stärke dieser Mannschaft aus, zusätzlich wird die Mannschaft vorne noch mit Bertrand Madsen aus Haiti verstärkt, der auch schon Weltranglistenpunkte vorzuweisen hatte.

Mit Jens Kiefner und Philipp Stockhoff  treten bei den Pfungstädtern zwei deutsche Spieler an Position eins und zwei auf, die sich letztes Jahr auf diesen Positionen bereits in der Zweiten Bundesliga bewährt haben.  An den Positionen drei und vier ist das Team mit Andreas Lesch und Frank Dennhardt mit ehemaligen Spielern aus der Ersten Herren Bundesliga ebenfalls sehr gut besetzt und auch auf den weiteren Meldepositionen finden sich weiterhin Spieler, die ebenfalls noch viel Regionalliga-Erfahrung mit sich bringen.

„Wir sind nach dem ersten Erfolg sehr motiviert und sehen uns keinesfalls als Außenseiter“, so Christian Miele optimistisch. Man trete mit einer internationalen Aufstellung an, doch mehr wolle man an dieser Stelle noch nicht verraten. Besonders optimistisch sind die Oelder an den vorderen und hinteren Positionen ihre Einzelpunkte zu gewinnen. Christian Miele ist sich sicher: „Die Begegnung wird auf jeden Fall erst über die Doppel entschieden.“ Das verspricht spannend zu werden, sodass die Oelder auf jegliche Unterstützung aus den Oelder Reihen hoffen. Wer gerne kostenlos hochkarätiges Tennis sehen und erleben möchte, der ist am Sonntag herzlich willkommen.



01.06.2010
Bundesligastart mit 5:4 geglückt

Der Start in die erste Bundesligasaison ist für die Herren-30-Mannschaft des Oelder TC BW mit einem 5:4-Erfolg beim bestbekannten Gegner TC Parkhaus Wanne-Eickel geglückt. Schon im Vorfeld hatte die Mannschaft auf einen Sieg gehofft, denn damit wäre der erste wichtige Schritt in Richtung Klassenerhalt geschafft.

Dabei hatte der Tag für die Oelder nicht besonders gut begonnen. Die Spieler Markus Bannert, Christian Miele und Klaus Acker hatten schnell den ersten Satz verloren. Markus Bannert musste sich gegen den Polen Mariusz Zielinski nach nur einer Stunde geschlagen geben, da der Pole dem Oelder durch präzises Winkelspiel keine Chance ließ. Den zweiten Punkt gab Christian Miele ab, der gegen Rainer Paschen in zwei Sätzen unterlag. „Das war ein zäher Gegner, der sich kaum Fehler erlaubte“, so Miele. Die Hoffnungen der Blau-Weißen stiegen dann, als Klaus Acker den zweiten Satz für sich entschied. Er stellte sich auf das Spiel des Gegners Olaf Grandt ein,  spielte immer wieder die Rückhand seines Gegners an, um dann über die Vorhandseite zum Winner zu gelangen. „Ich war anfangs doch nervös, aber im zweiten Satz wurde mein Spiel dann sicherer“, gestand Acker. Den Match-Tiebreak entschied Acker dann klar mit 10:4 für sich, sodass die Spieler der  zweiten Runde motiviert in ihre Begegnungen starten konnten.

Der Neuzugang aus Wuppertal, Dirk Homscheid, stellte eine unbezwingbare Hürde für seinen Gegner dar. Sein Debüt in der Mannschaft feierte Homscheid mit einem sehr glatten Zweisatz-Erfolg und brachte die Oelder zum 2:2-Zwischenstand. Homscheid nach dem Spiel: „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden und stolz das erste Spiel für meinen neuen Verein gewonnen zu haben.“ An Nummer drei spielte der Oelder Christian Heerig ebenso stark auf. Mit knallhartem Aufschlag und präzisen und harten Grundlinienschlägen siegte er mit 6:3 und 6:4. „Ich bin froh, dass ich zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Form bin“, so Heerig. Mit einer 3:2-Führung konnte der Tscheche David Skoch auf die Asche geschickt werden. Nach einem 2:5 drehte der Tscheche, der bei den French Open im Doppel teilgenommen hat, die Begegnung um und entschied gegen den Spanier Ferran Ventura den ersten Satz im Tiebreak für sich. Die Partie bestach durch ein sensationell hohes Niveau, sodass die achtzig mitgereisten Oelder Fans voll auf ihre Kosten kamen. Der Tscheche attackierte jeden zu kurzen Ball des Gegners und entschied auch den zweiten Satz nach enormer Gegenwehr mit 7:5 für sich.

Durch das 4:2 nach den Einzeln war die Ausgangslage für die Oelder mit einem Sieg nach Hause zu fahren auf das Optimum gestiegen. Die Oelder setzten alles auf eine Karte. Sie stellten dem Doppelspezialisten David Skoch den besten Oelder Doppelspieler Dirk Homscheid an die Seite. Dieses Doppel konnte kaum verloren werden. Auch wenn es im zweiten Satz noch einmal eng wurde, holte das zweite Doppel mit 6:0 und 7:6 den entscheidenden fünften Siegpunkt gegen Zielinski/Grandt. Da war es auch nicht mehr so bedauerlich, dass sowohl das Doppel Bannert/Heerig als auch das dritte Doppel Miele/NIehaus ihre Punkte abgeben mussten. Die Freude über den ersten Saisonsieg der Oelder war sowohl bei den Spielern als auch bei den Mitgereisten enorm groß und das lässt auf weitere interessante und sehenswerte Begegnungen in den nächsten Wochen hoffen. Am nächsten Spieltag, 13. Juni ab 11 Uhr, empfangen die Oelder das Aushängeschild des Hessischen Tennisverbandes, den TC GG Pfungstadt und freuen sich auf heimischer Anlage ihr erstes Bundesligaspiel zu präsentieren.


Oben v.l.n.r.: Christian Heerig, Christian Miele, David Skoch, Dirk Homscheid und Klaus Acker;
unten v.l.n.r.: Markus Bannert und Thomas Niehaus


29.05.2010
Erster Spieltag steht vor der Tür


Zum ersten Spieltag in dieser Saison muss die 1. Herren30-Mannschaft in der 2. Bundesliga auswärts gegen den TC Parkhaus Wanne-Eickel antreten. Den Gegner kennt man aus diversen Begegnungen recht gut. Bisher waren die Spiele immer ausgeglichen, Spannung ist auf jeden Fall garantiert! Die OTC-Mannschaft erhofft sich einen ersten Sieg und somit einen ersten Schritt Richtung Klassenerhalt. Dies kann jedoch nur erreicht werden, wenn genügend Oelder Fans mit auf die Anlage nach Wanne-Eickel fahren. Bis Samstag Abend könnt ihr Euch noch am Clubhaus zu der Fahrt eintragen. Bei Erreichen einer bestimmten Anzahl wird ein Bus gechartert! Wir drücken unserer Top-Mannschaft die Daumen!!!


14.04.2010
Neues Plakat ist fertiggestellt: Die OTC-Spieler "brennen"

Kurz nachdem alle Spieler für die kommende Saison bekannt gegeben wurden, präsentierten die Herren30-Spieler auch schon ihr neues Plakat für die 2. Bundesliga:




Alle fiebern der neuen Saison entgegen! Wir wünschen allen Spielern viel Erfolg bei ihren "heißen" Matches...

12.04.2010
Weltbekannte Stars laufen beim Oelder TC Blau-Weiß auf

Erst haben sie geträumt, dann haben sie gehofft und schließlich wurde der Traum doch noch wahr: Die Herren 30 des Oelder TC Blau-Weiß treten in diesem Jahr zum ersten Mal in der Zweiten Bundesliga mit dem Ziel des Klassenerhaltes an und bieten ab Ende Mai hochkarätiges Tennis mit zahlreichen weltbekannten ATP-Spielern zum Nulltarif.
Nachdem das Team im vergangenen Jahr in der Westfalenliga erfolgreich aufschlug und sich in Krefeld grandios mit 5:4 den NWR-Meister-Titel holte, mussten sie sich in der Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga zuhause gegen Koblenz mit 6:3 geschlagen geben. Doch im Dezember kam dann die Meldung, dass den Oeldern doch noch die Herausforderung zumindest einmal in der zweithöchsten deutschen Klasse mitmischen zu dürfen, geboten wird.
Die Winterhallenrunde schlossen die Oelder dann mit einem nüchternen dritten Tabellenplatz ab. „Für uns ist die Hallenrunde wichtig um auch im Winter Spielpraxis zu bekommen, jedoch ist der Fokus schon jetzt ganz klar auf die anstehende Zweite Bundesliga-Saison gerichtet“, so Spieler Markus Bannert. Aus diesem Grund trainieren die Oelder nun auch neben dem Tennistraining mindestens einmal pro Woche im Kraftraum und haben sich Mitte April in einem Trainingslager in der Türkei den nötigen Feinschliff erarbeitet.
Der Kader des OTC hat sich im Vergleich zum letzten Jahr erweitert. Der Stamm der ausländischen Spieler besteht aus dem Tschechen David Skoch, dem Spanier Marse Vidri Jordi, dem Franzosen Henri Leconte, dem Tschechen Petr Pala, dem Schweden Tobias Svantesson und dem Argentinier Ariel Andres Rossi, von denen aber pro Spieltag nicht mehr als zwei Spieler eingesetzt werden sollen. Dahinter folgt der Oelder Stamm mit Markus Bannert, Christian Heerig, Christian Miele, Neuzugang Dirk Homscheid, Klaus Acker, Thomas Niehaus, Kai Berenskötter und Roland Klug.
Die Saison startet für die Blau-Weißen am 30. Mai mit einem Westfalen-Derby beim bestbekannten Gegner TC Parkhaus Wanne-Eickel. Die Mannschaft hat sich schon seit zwei Jahren in der Zweiten Bundesliga etabliert und hat sich unter anderem auch durch ihren großen Zuschaueranhang einen Namen in Tennisdeutschland gemacht. In der Mannschaft hervorzuheben sind insbesondere der Spanier Ferran Ventura, ein ehemaliger ATP-TOP-400-Spieler und der Pole Mariusz Zielinski, der schon seit Jahren bei den deutschen Jungsenioren zu den besten zehn Spielern in Deutschland zählt.
Das erste Heimspiel der Oelder startet am 13.6. gegen das Aushängeschild des Hessischen Tennisverbandes, den TC GG Pfungstadt, der schon seit Jahren auf ihre lokale Auswahl von hessischen Spitzenspielern vertraut und somit komplett mit ehemals aktiven deutschen Bundesliga- und Regionalligaspielern ausgestattet ist. Namen wie Philipp Stockhoff und Jens Kiefner sowie Andreas Lesch und Frank Dennhardt haben sich bereits in der letzten Bundesliga-Saison bewährt.
Direkt eine Woche später folgt die wohl schwierigste Aufgabe für unsere Neuaufsteiger. Die Düsseldorfer Vorstädter, der TC Raadt, kommt auf die heimische Anlage und setzt fast ausschließlich auf ehemalige Weltklassespieler. Mit Thomas Behrend (ehemals ATP Nr. 73), Christian Bergström (ehemals ATP Nr.32) und Patrick Frederiksson (ehemals ATP Nr. 84) haben die Aufstiegsfavoriten drei Spieler in ihren Reihen, die schon für Deutschland und Schweden zum Daviscup-Aufgebot zählten und sich auch in den TOP 100 der ATP-Weltrangliste behaupten konnten. Die Oelder gehen als klarer Außenseiter ins Rennen, doch können sie stolz sein, solch angesehene Spieler auf ihrer Anlage begrüßen zu dürfen und auf solch hohem Niveau den Zuschauern kostenlos Tennis der Sonderklasse zu präsentieren.
Mit dem 1. FC Nürnberg wartet am 27.6. einer der bekanntesten Sportvereine Süddeutschlands. Das Team ist zwar ebenfalls Neuaufsteiger, zählt jedoch mit seinem Spielerkader zu den Mitfavoriten. Hier treten Spieler wie Daniel Dolbea, Matthias Frenzel und Andreas Kriebel an, die in der Herrenmannschaft auch schon in der Ersten Bundesliga am Start waren.
Revanche heißt es am fünften Spieltag. Die Oelder reisen zum TC Oberwerth-Koblenz. Die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz ist den Blau-Weißen noch bestens bekannt, denn die Oelder verbuchten letztes Jahr die einzige Niederlage der Saison gegen dieses Team. Die besten Spieler aus Koblenz sind die ausländischen Topspieler Amr Ghonheim aus Ägypten und Adam Skrzypczak aus Polen. Trotzdem ist dieser Spieltag wohl einer der wichtigsten, um den Klassenerhalt zu erzielen.
Die aktuell beste Mannschaft kommt zum letzten Heimspiel am 10.7.: Der TC Biberach. Die Spieler konnten sich im letzten Jahr bewähren und haben als weitere Referenz den Baden-Würtembergischen Meistertitel des Jahres 2008 im Gepäck. Das Aushängeschild der Biberacher ist Simon Schwarzkopf, der letztes Jahr alle seine Einzel an Position 1 gewinnen konnte. „Er ist einer der besten Spieler in ganz Süddeutschland“, so Oeldes Klaus Acker, der Schwarzkopf schon seit seiner Jugend gut kennt.
Ein Schlüsselspiel ist wohl der letzte Spieltag am 17.7. beim TC Rotenbühl Saarbrücken, bei dem die Oelder auf geballte Franzosen-Power treffen. Mit Emmanuel Graef, Herve Karcher und Alain Schott sind absolute Spitzenspieler aus dem Elsass gemeldet, die bereits alle im vergangenen Jahr auf bewährte Weise zum Einsatz kamen.
Die Vorbereitungen in den Reihen des Oelder TC BW laufen auf Hochtouren. Die Mannschaft blickt zuversichtlich auf die wohl aufregendste Saison der Vereinsgeschichte. Hoch motiviert und bestens vorbereitet werden sie egal wie die Saison ausgeht jeden Spieltag genießen und Tennis auf höchstem Niveau präsentieren. Alle interessierten Tennisfans, Sportbegeisterte und Freunde sind herzlich eingeladen beim Großereignis  „Bundesliga 2010“ des Oelder TC BW dabei zu sein und hochkarätige Spieler, aber auch die heimischen Größen zu unterstützen.


18.02.2010
Winterrunde durchwachsen, aber dafür ist Vorfreude umso größer


Oelde (gl). Mit einem nüchternen dritten Tabellengruppenplatz beendeten die Oelder Neu-Zweit-Bundesligisten nach zwei Siegen und zwei Niederlagen vor gut zwei Wochen die Tennis-Winterhallenrunde.
„Kein Grund, Trübsal zu blasen“, so Kapitän Kai Berenskötter, „Die Mannschaften aus Wanne-Eickel und Münster, gegen die wir verloren haben, sind ebenfalls Spitzenmannschaften aus der 2. Bundesliga und Regionalliga, die man nicht jeden Tag schlägt.“
Nach der langen erfolgreichen Saison 2009 mit dem Gewinn der Westfalenmeisterschaft, dem Sieg der Westdeutschen Meisterschaft und der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, waren die Oelder Erwartungen aufgrund von langen Trainingspausen, Verletzungen und starkem beruflichen Engagement der Spieler doch von Anfang an etwas gedämpft. „Für uns ist die Hallenrunde wichtig, um auch im Winter Spielpraxis zu bekommen, jedoch ist der Fokus bei uns schon jetzt ganz klar auf die anstehende 2. Bundesliga-Saison ab Ende Mai gerichtet“, so Spieler Markus Bannert.
Aus diesem Grunde üben die Oelder nun auch neben dem Tennistraining mindestens einmal pro Woche im Kraftraum und werden Mitte April noch ein Trainingslager in der Türkei beziehen. Auf diese Reise freuen sich die Oelder schon sehr. Neben viel Spaß wollen sie sich hierbei mit Tennis- und Konditionstraining noch den nötigen Feinschliff für die schwere 2. Bundesliga-Saison gönnen.
Besonders freuen sich die Oelder auch über Ihren ersten Neuzugang Dirk Homscheid. Nicht nur, weil Homscheid ab März in Oelde ansässig und beruflich tätig sein wird, auch spielerisch ist er mehr als nur eine Ergänzung für die Oelder Mannschaft. Homscheid bringt reichlich Erfahrung aus der Herren-Regionalliga mit nach Oelde. Nach Aussage von Christian Miele ist er ist ein exzellenter Mannschaftsspieler und zeichnet sich ebenfalls durch seine enorme Doppelstärke aus. Ein weiterer Neuzugang ist der Tscheche David Skoch. Der aktuelle ATP-Spieler bringt als derzeitige Nummer 60 der Herren-Doppel-Weltrangliste weitere Klasse in die Bundesligamannschaft der Oelder. Verein und Mannschaft fiebern bereits den ersten Spielen entgegen, um wieder mit den zahlreichen tennisbegeisterten Fans spannende Matches zu feiern.